Können Mediziner durch Arztserien lernen? Mit dieser Frage ging am Freitag, 3. Juli 2009 der V. Innovationskongress der deutschen Hochschulmedizin in Berlin zu Ende. Zwei Tage diskutierten 300 Entscheider aus Uniklinika, medizinischen Fakultäten und Fachgesellschaften Innovationen und aktuelle Entwicklungen für die Universitätsmedizin.
Neben launigen Präsentationen über "Dr. House" in der Medizinerausbildung formulierten die Beiratsvorsitzenden auch hochbrisante Fragen für die Finanzierung der Uniklinika. "Wir erwarten von der künftigen Bundesregierung ein klares Bekenntnis zur universitären Medizin", formulierte VUD-Vorsitzender Prof. Jörg Rüdiger Siewert. "Die Uniklinika spielen eine herausragende Rolle in der Einführung von Innovationen ins Gesundheitswesen - durch Forschung, Anwendung am Patienten und die Aus- und Weiterbildung von Ärzten"
Die Unikliniken sehen Finanzierungsprobleme für Ihre hochspezialisierten Einrichtungen seit dem Wegfall der gemeinsamen Investitionsfinanzierung durch Bund und Länder mit der Föderalismusreform I in 2006. Der Verband warnt auch vor den Folgen der Wirtschaftskrise. "Bei steigender Arbeitslosigkeit steht dem Gesundheitswesen, und damit auch den Uniklinika, insgesamt deutlich weniger Geld zur Verfügung. Es bedarf daher Strukturreformen, damit die verfügbaren Mittel sinnvoll verwendet werden" erklärt Rüdiger Strehl, Generalsekretär des Verbandes.
Weitere Aspekte finden Sie in den Statements der VUD-Vertreter.
Kontakt:
Kordula Merk
Verband der Universitätsklinika Deutschlands e.V. (VUD)
Alt-Moabit 96
10559 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 3940517-23
Fax: +49 (0) 30 3940517-17
Email: merk@uniklinika.de
Website: http://www.uniklinika.de
http://www.uniklinika.de/media/file/1966.2009-07-02_VUD-Pressemitteilung_Siewert...
Criteria of this press release:
Medicine
transregional, national
Science policy, Scientific conferences
German

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