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07/13/2009 14:13

Alternative Wissenschaftlerkarrieren: Was tun, wenn die Lehrstühle fehlen?

Claudia Leitenstorfer Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Konstanz

    Podiumsdiskussion mit

    Prof. Albrecht Koschorke (Universität Konstanz)
    Manuel J. Hartung (Chefredakteur ZEIT Campus, Hamburg)
    Dr. Malte Herwig (Buchautor und freier Journalist)
    Dr. des. Eva Blome (Exzellenzcluster Universität Konstanz)

    Moderation: Prof. Bernd Stiegler (Universität Konstanz)

    Mittwoch, 15. Juli, 18.00 Uhr
    Universität Konstanz, Hörsaal A701

    Zu den hochschulpolitisch akuten Themen zählt neben den Folgen des Bologna-Prozesses und der Exzellenzinitiative auch die Frage, welche Karrierewege es für Wissenschaftler an deutschen Universitäten gibt. Ist es heute noch sinnvoll, klassisch zu habilitieren in Anbetracht der Tatsache, dass es aktuell und in naher Zukunft einen Lehrstuhlmangel gibt bzw. geben wird? Welche Alternativen sind denkbar, und wie kann der Hochschulstandort Deutschland im internationalen Vergleich doch neue Chancen eröffnen?

    Der Exzellenzcluster "Kulturelle Grundlagen von Integration" an der Universität Konstanz richtet am kommenden Mittwoch, 15. Juli, eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zum Thema aus.

    Manuel J. Hartung, Chefredakteur des renommierten Hochschulmagazins ZEIT Campus, wird in einem einleitenden Impulsreferat das Feld abstecken: Eigentlich seien die Voraussetzungen für eine Karriere in der Wissenschaft angesichts steigender Studentenzahlen, einer sich in den Ruhestand verabschiedenden Professorenkohorte und der anstehenden nächsten Runde der Exzellenzinitiative so gut wie seit 1971 nicht mehr, postuliert Hartung. Die Realität bietet in seinen Augen ein anderes Bild: Hartung sieht eine "organisierte Verantwortungslosigkeit", die überwunden werden müsse.

    Manuel Hartung wurde mehrfach ausgezeichnet und in den Jahren 2007 und 2008 unter die fünf Newcomer des Jahres im deutschen Journalismus gewählt. Hartung engagiert sich im think tank 30 der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome und war in diesem Rahmen auch Mitglied der Zukunftswerkstatt des Bundeskanzleramts. 2007 veröffentlichte er die Erzählung "Der Uni-Roman" (Serie Piper).

    Der Literaturwissenschaftler Professor Albrecht Koschorke (Leibnizpreis 2003) ist als Mitglied im Vorstand des Exzellenzclusters "Kulturelle Grundlagen von Integration" zuständig für nationale und internationale Kooperationsbeziehungen.

    Dr. Malte Herwig, Buchautor und freier Journalist, veröffentlicht unter anderem in der ZEIT und der New York Times und war über viele Jahre Redakteur im Kulturressort des SPIEGEL. Zu seinem 2005 erschienenen Buch "Eliten in einer egalitären Welt" schrieb die F.A.Z.: "Herwig hat alle Chancen, bald in sämtlichen Gesprächsrunden als wertebewusster Orientierungshelfer gefragt zu werden."

    Die Philosophin Eva Blome ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Exzellenzcluster "Kulturelle Grundlagen von Integration". Sie veröffentlichte unter anderem die Monographie "Handbuch universitärer Gleichstellungspolitik" (2005).

    Professor Bernd Stiegler ist Germanist und leitet das Graduiertenkolleg "Die Figur des Dritten" und steht der Forschungsstelle "Kulturtheorie und Theorie des politisch Imaginären" vor, die aus Mitteln des Leibnizpreises von Albrecht Koschorke eingerichtet wurde.

    Kontakt:
    Brigitte Elsner-Heller
    Öffentlichkeitsarbeit und Wissenstransfer
    Exzellenzcluster "Kulturelle Grundlagen von Integration"
    Universität Konstanz
    Tel. +49 (0) 7531 88-4741
    Brigitte.Elsner-Heller@uni-konstanz.de
    http://www.exc16.de


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Science policy
    German


     

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