DAAD betreut Programm mit ERASMUS-Studierenden in Schulen
Bonn, 31.07.2009. Wie unterscheidet sich der Karneval in Venedig von dem in Köln? Was ist ein typisch portugiesischer Tanz? Durch solche Themen können deutsche Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art Einblicke in andere Länder gewinnen. Möglich wird das durch das Programm "Europa macht Schule". Sein Konzept: ERASMUS-Studierende aus ganz Europa stellen ihr Heimatland in einem Unterrichtsprojekt vor.
So erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke aus erster Hand und die Studierenden sind in den Alltag ihres Gastlandes eingebunden. Seit kurzem wird das Programm in der Nationalen Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im DAAD betreut. Mit dem ERASMUS-Programm der Europäischen Union kamen im letzten Jahr über 17.000 Studierende nach Deutschland.
Ziel des Programms "Europa macht Schule" ist die Förderung des europäischen Austauschs. Für beide Seiten sollen kultureller Hintergrund und Lebens- und Denkweisen des jeweils anderen erlebbar werden. In einem gemeinsamen Projekt präsentieren die Gaststudierenden ihre Heimat aus ihrer ganz persönlichen Perspektive. Die Projektarbeiten sind so angelegt, dass sie das Thema möglichst lebendig vermitteln. In den niedrigen Klassenstufen werden zum Beispiel landestypische Tänze und Lieder einstudiert oder Gerichte zubereitet. In den höheren Jahrgängen haben die Projekte intellektuelleren Charakter: So verglich eine italienische Austauschstudentin mit ihrer Klasse den Karneval in Venedig und in Köln, eine Polin verarbeitete zeitgenössische polnische Philosophie in Comics.
Den Höhepunkt des Programms bildet eine Abschlussveranstaltung, auf der alle Programmteilnehmer eines Hochschulstandortes ihre Projektergebnisse präsentieren. Damit wird das Engagement der Beteiligten gewürdigt und Wissen über Europa wie auch über mögliche Projektformen weitergegeben. Der Verein "Europa macht Schule e.V." initiierte das Programm 2006 als Ergebnis der Konferenz "Was hält Europa zusammen?" Mittlerweile wird es an 12 Standorten von deutschen Studierendengruppen durchgeführt, die sich unter dem Dach des Vereins ehrenamtlich engagieren. Sie betreuen Studierende sowie Schulen und organisieren Auftakt- und Abschlussveranstaltungen. Bisher wurden fast 70 Projekte durchgeführt - ein Erfolg, der mit der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten belohnt wurde und zugleich eine Organisation in größeren Strukturen nahelegte. Aus diesem Grund beauftragte das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das die Finanzierung übernommen hat, den DAAD mit der Programmkoordination.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Internetseite http://www.europamachtschule.de.
Kontakt:
Dr. Madlen Hunger
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im DAAD
Tel: 0228 / 882-8663
E-Mail: hunger@daad.de
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Francis Hugenroth
Tel: 0228 / 882-454
Fax: 0228 / 882-659
E-Mail: presse@daad.de
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Kennedyallee 50
D - 53175 Bonn
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Cooperation agreements, Schools and science
German

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