Drei von der Humboldt-Stiftung geförderte Wissenschaftler halten Vorträge zum Thema "James Cook und die Entdeckung der Südsee".
Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn zeigt vom 28. August 2009 bis 28. Februar 2010 die Ausstellung "James Cook und die Entdeckung der Südsee". Für das Rahmenprogramm hat die Humboldt-Stiftung als Kooperationspartner drei von ihr geförderte Wissenschaftler eingeladen, ihre Forschung zu relevanten Themen der Ausstellung in Vorträgen zu präsentieren.
Norbert Langer, Donnerstag, 5. November 2009, 17.00 Uhr:
Orts- und Zeitmessung: von James Cook bis heute
Der in diesem Jahr mit einer Alexander von Humboldt-Professur ausgezeichnete und nun in Bonn arbeitende Astrophysiker Norbert Langer spricht über die Orts- und Zeitmessung von James Cook bis heute und erklärt die Funktion und Bedeutung der verschiedenen astronomischen Methoden.
Terry Healy, Dienstag, 19. Januar 2010, 18.00 Uhr:
Global Change: Climate and Environmental Change in the Southwest Pacific (in englischer Sprache)
Der Humboldt-Forschungspreisträger und Ozeanograph Terry Healy aus Neuseeland wirft einen kritischen Blick auf die Klima- und Umweltveränderungen, die die Südwest-Pazifik-Region seit Cooks Entdeckungsreisen erfahren hat. Zu massiven direkten menschlichen Eingriffen wie dem Abholzen von Wäldern und der Verwüstung großer Landstriche kommen verstärkt Folgen klimatisch bedingter Katastrophen wie steigende Meeresspiegel und die Zerstörung der Riffe.
Nicholas Evans, Donnerstag, 28. Januar 2010, 17.00 Uhr:
James Cook und Georg Forster in der Pazifischen Sprachenwelt: Was die Weltumsegler und Sprachentdecker fanden und was noch zu finden ist
Der Sprachwissenschaftler und frühere Humboldt-Forschungsstipendiat Nicholas Evans aus Australien beschäftigt sich mit der Dokumentation und Beschreibung der Sprachen von Australien und Neu-Guinea. In seinem Vortrag berichtet er von der Entdeckung der sprachlichen Vielfalt des Pazifikraums ebenso wie von deren Bedrohung durch die Kolonialisierung.
Alle Vorträge finden statt im Forum der Kunst- und Ausstellungshalle, Museumsmeile Bonn, Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn.
Die Alexander von Humboldt-Stiftung
Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 1.900 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 23.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in 130 Ländern - unter ihnen 41 Nobelpreisträger.
Pressekontakt
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Leiter Referat Presse und Kommunikation
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