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08/27/2009 09:57

105 Spitzenforscher der Metropole Ruhr in die Global Young Faculty berufen

Magdalena Schaeffer Pressestelle
Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)

    Auf Initiative der Stiftung Mercator haben die Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Ruhrgebiet ihre besten Nachwuchswissenschaftler nominiert. 105 Wissenschaftler aus der Metropole Ruhr werden sich in der Global Young Faculty, die Teil des offiziellen Programms der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 ist, zentralen Zukunftsfragen der Gesellschaft widmen. Insgesamt stellt die Stiftung Mercator 500.000 Euro für die vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) koordinierte Initiative zur Verfügung. 42 Mitglieder kommen von der Ruhr-Universität Bochum, 31 von der Universität Duisburg-Essen und 17 von der Technischen Universität Dortmund.

    Professor Andreas Pinkwart, Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen: "Die Global Young Faculty bringt engagierte und innovative Nachwuchswissenschaftler verschiedenster Disziplinen zusammen. Die Resonanz auf die Initiative zeigt, wie viel Potential in der Wissenschaftsregion Ruhr steckt. Ich freue mich auf die Impulse, die aus diesem kreativen Think Tank hervorgehen werden."

    14 weitere Wissenschaftler kommen aus sechs außeruniversitären Forschungseinrichtungen: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT), ILS-Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, Leibniz-Institut für Arbeitsforschung (IfADo), Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie und N.U.R.E.C.-Institute Duisburg.

    Die jungen Wissenschaftler werden ein Jahr lang in fünf Arbeitsgruppen zusammenarbeiten, die sich den Themen Klima, Technologie, Wirtschaft, Gesundheit sowie Kultur und Gesellschaft widmen. "Die Nachwuchswissenschaftler werden ihre Ergebnisse bei dem Kongress Our Common Future, dem wissenschaftlichen Abschluss der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010, im November 2010 vorstellen und mit internationalen Experten diskutieren. Auf diese Weise soll ein generationenübergreifender Dialog entstehen", so Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. Zentrale Fragen sind beispielsweise: Welche Auswirkungen hat eine mögliche Überschreitung der globalen Durchschnittstemperatur von zwei Grad Celsius? Wie sollten die Produktionsstätten der Zukunft aussehen? Wie muss der Welthandel gestaltet werden, um den Wettbewerb zu steigern, Ausbeutung jedoch zu verhindern? Wie ist der universelle Zugang zu Medikamenten sicher zu stellen? Unter welchen Bedingungen haben Religionen eher friedensstiftende oder konfliktträchtige Wirkungen?

    "Ziel ist es, gemeinsam Lösungsansätze für diese Schlüsselfragen der Zukunft zu entwickeln", sagt Professor Dr. Claus Leggewie, Direktor des KWI, dem kulturwissenschaftlichen Forschungskolleg der Universitätsallianz Metropole Ruhr. "Um nachhaltige und zukunftsfähige Lösungswege aufzuzeigen, bedarf es neuer Impulse - auch und gerade aus der Wissenschaft." Die Arbeitsgruppen werden ab November 2009 regelmäßig tagen und sich über die Internetplattform www.global-young-faculty.de interaktiv austauschen und vernetzen. Den Nachwuchswissenschaftlern stehen Mittel für internationale Forschungskooperationen in Form von Workshops und Tagungen zur Verfügung. Die Global Young Faculty beginnt offiziell mit einer Eröffnungsveranstaltung am 3. November 2009 in der Philharmonie Essen.

    Weitere Informationen: http://www.global-young-faculty.de

    Über die Global Young Faculty:

    Die Global Young Faculty ist eine Initiative der Stiftung Mercator, die vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) koordiniert wird. Sie ist ein Beitrag dieser beiden Institutionen, der Universitätsallianz Metropole Ruhr und der außeruniversitären Forschungseinrichtungen zur Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. Die Global Young Faculty wird vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen zusätzlich unterstützt.

    Den Abschluss des Kooperationsprogramms bildet der internationale Wissenschaftskongress "Our Common Future", der vom 2. bis 6. November 2010 in Hannover und Essen stattfindet. Er ist eine gemeinsame Veranstaltung der VolkswagenStiftung, der Deutschen Messe und der Stiftung Mercator in Verbindung mit der Landeshauptstadt Hannover und RUHR.2010. Der Kongress greift Debatten über zentrale Zukunftsfragen auf, die im Rahmen der Expo 2000 in Hannover angestoßen wurden. In Essen bildet er den Abschluss des Veranstaltungsjahres der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010.

    Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:

    Renate Duckat
    Global Young Faculty
    Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)
    Tel.: 0201-7204-226
    E-Mail: renate.duckat@kwi-nrw.de

    Marisa Klasen
    Kommunikationsmanagerin
    Stiftung Mercator
    Tel.: 0201-24522-53
    E-Mail: klasen@stiftung-mercator.de

    Marc Oliver Hänig
    Pressesprecher
    RUHR.2010 GmbH
    Tel.: 0201-888 2099
    E-Mail: Marc.Oliver.Haenig@ruhr2010.de


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Research projects
    German


     


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