"Mit dem Kauf einer 52.000 Quadratmeter großen Fläche auf dem Gelände der ehemaligen Von-Stein-Kaserne ("Woolwich Barracks") für rund 3 Millionen Euro hat das Land jetzt den Weg für eine wichtige Zukunftsinvestition in den Hochschulstandort Osnabrück frei gemacht."
HANNOVER/OSNABRÜCK. "Mit dem Kauf einer 52.000 Quadratmeter großen Fläche auf dem Gelände der ehemaligen Von-Stein-Kaserne ("Woolwich Barracks") für rund 3 Millionen Euro hat das Land jetzt den Weg für eine wichtige Zukunftsinvestition in den Hochschulstandort Osnabrück frei gemacht." Das erklärte heute der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann. Auf dem künftigen Campus sind eine moderne Bibliothek und ein Hörsaalgebäude sowie daran angrenzend eine Mensa geplant. Diese Gebäude nutzen Universität und Fachhochschule künftig gemeinsam. "Insgesamt wollen wir in den kommenden Jahren rund 71 Millionen Euro investieren", sagte Stratmann.
Für die Bibliothek mit circa 8.400 Quadratmeter Nutzfläche werden die Kosten auf rund 30 Millionen Euro und für das 4.700 Quadratmeter großes Hörsaal- und Seminargebäude auf rund 23 Millionen Euro geschätzt. In unmittelbarer Nachbarschaft wird für 18,4 Millionen Euro eine neue Mensa für beide Hochschulen gebaut.
Verkauft wurde das ehemalige Kasernengrundstück von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA). Die Vertragsverhandlungen erfolgten für das Land durch den Landesliegenschaftsfonds (LFN).
Die auf dem Areal beheimateten Bauten der ehemaligen britischen "Woolwich-Barracks" können durch beiden Hochschulen übergangsweise weiter genutzt werden, bis die neuen Gebäude bezugsfertig sind.
Der künftige Campus wird räumlich begrenzt von der Sedanstraße im Norden, der Artilleriestraße im Westen, der Barbarastraße im Osten und den vorhandenen Bauten der Fachhochschule und der Universität im Süden. Er bietet sich daher ideal als Erweiterungsfläche der beiden Hochschulen am Standort Westerberg an und liegt darüber hinaus in der Nähe der südlich liegenden Gebäude der Fachhochschule (Caprivi-Kaserne) und dem geplanten Wissenschaftspark.
Um dem Gelände eine zukunftsweisende städtebauliche Struktur zu geben, es an den Stadtraum anzubinden und gleichzeitig die notwendigen planungsrechtlichen Voraussetzungen der Bebauung zu entwickeln, wurden drei Architekturbüros zu einem Kompakt-Entwurfsseminar eingeladen. Die Jury, der Vertreter der Hochschulen, der Stadt, des Wissenschaftsministeriums und externe Fachleute angehörten, hat den Campus-Entwurf der Arbeitsgemeinschaft Planungsbüro Rohling und Büro Lützow 7 als Entwicklungsgrundlage ausgewählt.
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German

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