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09/02/2009 16:02

ChemCar Wettbewerb 2009 - das etwas andere Autorennen wird noch internationaler

Dr. Christine Dillmann Öffentlichkeitsarbeit
DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

    Zitronensäure und Backpulver, Glycerin und Essigsäureanhydrid statt Super und Diesel: Das Congress Center Rosengarten in Mannheim ist am Mittwoch, dem 9. September 2009, ab 13.00 Uhr Austragungsort eines besonderen Autorennens. Ob Stirlingmotor, Teslaturbine oder künstlicher Muskel, die Fahrzeuge des vierten ChemCar-Wettbewerbs der kreativen jungen Verfahrensingenieure (kjVI) im VDI kombinieren ausgefallene chemische Reaktionen als Energiequelle mit ungewöhnlichen Antriebskonzepten.

    An den Start gehen acht Studenten-Teams, die ihre Fahrzeuge mit verfahrenstechnischem Know-How ausgetüftelt haben und versuchen werden, ihre Antriebsreaktion unter Kontrolle zu haben. Wem dies am Ende am besten und zuverlässigsten gelingt, wird als Sieger aus dem Wettkampf hervor gehen und darf den Geldpreis von 2.000 Euro einstecken sowie den ChemCar-Pokal mit an die Hochschule bringen.

    Die Teams vertreten dabei ihre Hochschulen vor einem fachkundigen Publikum aus Hochschulen und Industrie im Rahmen der ProcessNet-Jahrestagung, der größten deutschsprachigen Konferenz zu Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen.
    Nach den diesjährigen Regeländerungen wird die Herausforderung, ein Fahrzeug zu bauen, dass eine zuvor geloste Distanz inklusive Ballast möglichst genau erreichen soll, noch größer: Elektromotoren sind dieses Mal nicht erlaubt.

    Neben alten Bekannten wie dem 2-fachen Titelverteidiger TU Clausthal sind in diesem Jahr einige Erstteilnahmen unter anderem von einer Fachhochschule (Köln) und auch Universität (Karlsruhe) zu verzeichnen. Ganz besonders freuen sich die Veranstalter über die erste Anmeldung aus dem nicht-deutschsprachigen Ausland (Warschau, Polen).

    Der ChemCar-Wettbewerb soll jungen Chemikern und Verfahrenstechnikern nicht nur Spaß am praktischen wissenschaftlichen Arbeiten vermitteln und die Team- und Projektarbeit an den Hochschulen fördern. Er bietet auch die Gelegenheit, den "alten Hasen" der Branche zu zeigen, welche frischen und kreativen Ideen von der neuen Generation erdacht, geplant und umgesetzt werden. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, den "Autoantrieb der Zukunft" zu erfinden, sondern darum, die vielfältigen Möglichkeiten der Chemie und der Verfahrenstechnik intelligent für einen Fahrzeugantrieb einzusetzen.

    Aber nicht nur das reibungslose Funktionieren der kleinen Chemieanlagen spielt eine Rolle. Das Konzept und dessen Präsentation in Form von Poster und Jurybefragung haben einen ebenso hohen Stellenwert wie das Rennen. Für beide Teile gibt es die gleiche Anzahl Punkte, welche letztendlich über Sieg oder Niederlage entscheiden.

    Folgende Teams sind für den 4. ChemCar Wettbewerb am 09. September in Mannheim nominiert:

    · sPRINTEr / RWTH Aachen, 3-facher Teilnehmer
    · AuTu / TU Berlin, 3-facher Teilnehmer
    · Grüne Welle / TU Clausthal, 4-facher Teilnehmer
    · TDI-Dortmund / TU Dortmund, 2-facher Teilnehmer
    · Der apokalyptische Schreiter / Universität Karlsruhe, erste Teilnahme
    · Peroximinator / FH Köln, erste Teilnahme
    · Team Magdeburg, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, 3-facher Teilnehmer
    · WUT Steam Car / TU Warschau, erste Teilnahme

    Das Autorennen der etwas anderen Art wurde 2006 von den kreativen jungen Verfahrensingenieuren (kjVI) mit Unterstützung der VDI-GVC Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen und der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. ins Leben gerufen.
    Die Sponsoren BASF, Bayer Technologies Service, Evonik, Lonza und Merck unterstützen diesen Wettbewerb und haben geholfen, ihn als festen Bestandteil der ProcessNet-Jahrestagung als einen der Programmhöhepunkte zu etablieren.

    Das Rennen findet im Rahmen des Studenten- und Doktorandenprogramms während der ProcessNet-Jahrestagung 2009 vom 8. bis 9. September in Mannheim statt.

    Weitere Informationen: http://www.dechema.de/jt2009 und http://www.chemcar.de

    Bildmaterial von der letztjährigen Veranstaltung finden Sie unter http://www.dechema.de/Presse/Fotoarchiv/ProcessNet_Jahrestagung.html

    Weitere Informationen: Dr. Kathrin Rübberdt, Tel.: 069-7564-277, E-Mail: ruebberdt@dechema.de

    ProcessNet - eine gemeinsame Initiative von DECHEMA und VDI-GVC - bündelt seit 2007 die Aktivitäten der beiden Gesellschaften in Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen und Technischer Chemie unter einem Dach. Derzeit vereint ProcessNet über 5.000 Mitglieder aus Wissenschaft, Industrie und Behörden. In acht thematisch gegliederten Fachgemeinschaften finden Interessierte eine Plattform, um fach- und branchenübergreifend wissenschaftlich-technische Problemstellungen und Themen von übergeordneter technischer und gesellschaftlicher Bedeutung zu bearbeiten. ProcessNet identifiziert neue wissenschaftliche Trends, stößt förderpolitische Initiativen an und ist nationaler Ansprechpartner für internationale Kooperationen. Neben der Gremienarbeit organisiert ProcessNet zahlreiche Veranstaltungen, darunter die ProcessNet-Jahrestagung mit weit über 1.000 Teilnehmern. Die Mitwirkung bei ProcessNet ist über die Mitgliedschaft in DECHEMA und / oder VDI-GVC möglich.


    More information:

    http://www.chemcar.de - die Teams und ihre Chemcar-Konzepte
    http://www.dechema.de/jt2009 - Programm der Jahrestagung


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    Criteria of this press release:
    Chemistry, Electrical engineering, Materials sciences, Mechanical engineering
    transregional, national
    Contests / awards, Miscellaneous scientific news/publications
    German


     

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