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09/14/2009 11:09

Statement Bundesbildungsministerin Annette Schavan zum Start der Studienplatzbörse

Silvia von Einsiedel Pressereferat
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

    "Vor kurzem ist die erste offizielle Studienplatzbörse gestartet. Damit haben wir jungen Menschen die Studienplatzsuche erheblich erleichtert: Alle Studierwillige, die bisher noch keinen Studienplatz erhalten haben, können nun alle noch freien Studienangebote der an der Online-Börse beteiligten Hochschulen einsehen. Dies ist nun zum ersten Mal möglich.

    Ziel der Studienplatzbörse ist, im kommenden Semester keine unbesetzten Studienplätze mehr zu haben. Das ist der erste Schritt in ein ordentliches Verfahren und der richtige Weg, um den Studierenden den Einstieg in ihr Studium zu erleichtern.

    Besonders erfreulich ist die rege Beteiligung an der Börse und ihre Reichweite: Die an der Online-Börse teilnehmenden Hochschulen stellen 90 Prozent der zur Verfügung stehenden Studienplätze zum Wintersemester 2009/10. Nun liegen auch die ersten Zugriffszahlen vor: Danach haben bis jetzt bereits 140.000 Besucher die Börse genutzt. Das ist ein schöner Erfolg!

    Sehr positiv ist, dass die Mehrzahl der angebotenen Studiengänge zulassungsfrei ist. Jeder, der sich hier bewirbt, wird einen Studienplatz erhalten. Aber auch Studiengänge mit Engpässen werden noch in großer Zahl angeboten. Das heißt: auch für jemanden, der einen zulassungsbeschränkten Studiengang anstrebt, lohnt der Blick in die Börse."

    Das Portal informiert über Studienplätze, die nach den Zulassungs- und Nachrückverfahren der Hochschulen noch frei sind. Bewerberinnen und Bewerber können sich somit schnell und kostenfrei auf den Seiten der Online-Studienplatzbörse über freie Studienmöglichkeiten für das Wintersemester 2009/10 informieren und direkt bei den jeweiligen Hochschulen bewerben. Aktuell weist die Börse etwa 900 Studiengänge mit freien Kapazitäten aus. Täglich kommen neue Studienangebote dazu.

    Die Studienplatzbörse wurde auf Initiative von Bundesministerin Schavan vom Bund, den Ländern sowie den Hochschulen als Übergangslösung bis zum Start des bundesweiten Serviceverfahrens zum Wintersemester 2011/12 vereinbart, nachdem die Vergabe von Studienplätzen in den vergangenen Jahren nicht immer zu einer vollen Auslastung der Studiengänge geführt hat. Ab 2011/12 soll dann ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstütztes Verfahren für die Hochschulzulassung im Internet die Studienwünsche der Bewerber mit den Zulassungsangeboten der Hochschulen koordinieren, ohne dabei die Autonomie der Hochschulen bei der Auswahl der Bewerber zu beschränken.

    Die Studienplatzbörse ist über www.hochschulkompass.de oder über www.freie-studienplaetze.de zu erreichen.


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Cooperation agreements, Studies and teaching
    German


     

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