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09/14/2009 11:37

DFG-Ranking: Mannheim als Beispiel für "gelungene Profilbildung"

Achim Fischer Pressestelle
Universität Mannheim

    Universität Mannheim belegt im Förderranking 2009 Platz 1 in der Kategorie der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

    Die Universität Mannheim ist in einem aktuellen Ranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bundesweit die erfolgreichste Hochschule im Bereich der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Die DFG ist die größte Einrichtung der Forschungsförderung in Deutschland. In ihrer Veröffentlichung nennt die DFG die Universität Mannheim als "Beispiel für eine gelungene Profilbildung an kleineren Hochschulen". Die Schwerpunktsetzung in bestimmten Forschungsfeldern ermögliche es kleineren Hochschulen, dort zu den führenden Einrichtungen zu gehören.

    Im "Förderranking 2009" wertet die DFG aus, in welchem Umfang die deutschen Hochschulen in den vergangenen Jahren Fördermittel aus verschiedenen Quellen einwerben konnten. An der Spitze stehen dabei große Universitäten mit großen Fakultäten in den Ingenieur-, Natur- und Lebenswissenschaften. In diesen Wissenschaftsdisziplinen werden die meisten Forschungsgelder vergeben. In der Gesamtbetrachtung aller Fächer rangiert Mannheim mangels entsprechender Fächer in diesem Bereich denn auch nicht unter den ersten 40 Universitäten.

    Ein anderes Bild ergibt sich jedoch, wenn man die Leistungen der Universitäten innerhalb derselben Wissenschaftsbereiche vergleicht. Die DFG hat hierzu die Kategorie der Sozial- und Verhaltenswissenschaften analysiert, zu dem auch die Wirtschaftswissenschaften gerechnet werden. In dieser Kategorie konnte Mannheim von 2005 bis 2007 knapp 16 Millionen Euro einwerben - die höchste Summe aller deutschen Hochschulen. Auf den nächsten Plätzen folgen die Universität Konstanz, die Berliner Humboldt-Universität und die LMU München.

    In einer Stellungnahme zum DFG-Ranking erklärte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Dr. Margot Wintermantel: "Die Hochschulen kommen bei ihrer Profilbildung immer besser voran. Das weist das neue DFG-Förderranking deutlich aus. Durch die gezielte Entwicklung von fachlichen Schwerpunkten erreichen auch kleine und mittlere Universitäten trotz der schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen beachtliche Erfolge. Diese Entwicklung ist äußerst wünschenswert, denn sie stärkt die einzelnen Einrichtungen und bildet den Reichtum unseres gesamten Hochschulsystems."


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Science policy
    German


     

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