Natur- und Geisteswissenschaften verwenden eine präzise Sprache mit exakt definierten Begriffen, aber die Sprache der Wissenschaft wird niemals allen Gegebenheiten der Welt und der Art und Weise, wie wir sie zu begreifen suchen, gerecht werden können. Doch unserem Erleben stehen noch andere Sprachen zur Verfügung, die der Malerei, der Musik und die der Literatur. Die Dichtung, obwohl ihr doch nur die gleichen Worte zu Gebote stehen wie den Wissenschaften und unserer Verständigung im Alltag, vermag es, unseren innersten Empfindungen, die sich streng wissenschaftlicher Betrachtung weitgehend entziehen, Ausdruck zu verleihen. Dieses Nebeneinander, aber doch auch Zueinander und Miteinander der Sprachen von Dichtung und Wissenschaft an einigen Beispielen zu erläutern, ist das Thema der 5. Göttinger Akademiewoche, welche die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen gemeinsam mit der Stadt Göttingen vom 28. September bis zum 1. Oktober 2009 jeweils um 18.15 Uhr im Alten Rathaus veranstaltet.
Zu folgenden Vorträgen laden wir alle Interessierten herzlich ein:
Montag, 28. September 2009
Heinrich Detering
Georg-August-Universität Göttingen
Farbenlehre und Lichtkult
Goethes Dornburger Gedichte
Dienstag, 29. September 2009
Marcel Beyer
Schriftsteller (Dresden)
Ludwig Kaltenburg und Konrad Lorenz
Mittwoch, 30. September 2009
Paul Kirchhof
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Welche Sprache spricht das Recht?
Die Rechtssprache zwischen Bestimmtheit,
Offenheit und geplanter Fehldeutung
Donnerstag, 1. Oktober 2009
Peter Bieri
Freie Universität Berlin
Die Vielfalt des Verstehens
Über die Sprache der Natur und die
Sprache des Geistes
Criteria of this press release:
Language / literature, Social studies
transregional, national
Miscellaneous scientific news/publications, Transfer of Science or Research
German

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