"ideenbörse" und das Forschungs- und Entwicklungszentrum Witten (FEZ) informieren am 28. September über Gefahren aus dem Internet
Über die Gefahren der Wirtschaftsspionage per Computer informieren "die ideenbörse" und das FEZ am 28. September 2009 ab 14 Uhr im FEZ (Alfred-Herrhausen-Str.44). "Die ideenbörse" berät Existenzgründer und Unternehmer im Hightech-Bereich, getragen wird sie wird vom NRW-Wirtschaftsministerium und der Universität Witten/Herdecke. Welche Gefahren konkret bestehen, wie man ihnen begegnen kann und wie durch Vorbeugung sogar ein Wettbewerbsvorteil entstehen kann - darüber informiert Wilfried Karden als Vertreter des Verfassungsschutzes NRW. Ergänzt werden seine Ausführungen durch die Erfahrungsberichte eines Ermittlers der Polizei Bonn, welcher seit vielen Jahren mit der Aufdeckung von Computerkriminalität befasst ist.
Der Schaden, der deutschen Unternehmen jährlich durch Ideendiebstahl und Markenpiraterie entsteht, beläuft sich laut NRW-Innenministerium auf ca. 30 Mrd. Euro. Experten gehen davon aus, dass durch Wirtschaftsspionage 70.000 Arbeitsplätze gefährdet werden.
Die größten Gefahren gehen mittlerweile vom Internet aus. Es ist Einfallstor für Wirtschafts- und Konkurrenzspionage und schafft Angriffspunkte für Ideendiebstahl, Produkt- und Markenpiraterie. Die jährlich vom Bundesinnenministerium herausgegebene Polizeiliche Kriminalstatistik besagt, dass die registrierte Computerkriminalität in 2008 gegenüber dem Vorjahr um 1,1% zugenommen hat. Die Steigerungsrate im Bereich des Phishings, d.h. den Delikten, bei denen es um das Ausspähen, Stehlen und Abfangen von Daten geht, beträgt 60%. Diese Zahlen deuten darauf hin, dass die Kriminalität, die einen Zusammenhang mit Informations- und Kommunikationstechnologien aufweist, zunimmt. Das gilt besonders für die gezielten Angriffe auf IT-Infrastrukturen von Unternehmen.
Weitere Informationen erhalten Sie bei der ideenbörse (02302-914370, www.die-ideenboerse.de) und im FEZ Witten (02302-915111, www.fez.de), welche diese Informationsveranstaltung in Kooperation mit der IHK Mittleres Ruhrgebiet durchführt.
Criteria of this press release:
Economics / business administration, Information technology, Law, Politics
regional
Transfer of Science or Research
German

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