Vom 26. September bis zum 3. Oktober veranstaltet die Musihochschule Lübeck den 2. Internationalen Buxtehude-Orgelwettbewerb. Es werden 21 junge Organisten aus 14 Ländern in Lübeck erwartet.
Zum zweiten Mal veranstaltet die Musikhochschule Lübeck vom 26. September bis zum 3. Oktober ihren Internationalen Buxtehude-Orgelwettbewerb. Zum Wettstreit kommen 21 junge Organisten zwischen 20 und 28 Jahren aus 14 Ländern nach Lübeck, unter anderem aus Russland, Korea, Japan und den USA. Zu der hochkarätig besetzten Jury gehören Daniel Zaretzky (Russland), Jan Willem Jansen (Frankreich), Pieter van Dijk (Niederlande), Joris Verdin (Belgien), Michael Radulescu (Österreich), Martin Sander und Arvid Gast (Deutschland). Insgesamt werden Preise in der Höhe von 15.000 Euro vergeben. Zum Wettbewerb hatten sich rund 60 Organisten aus 18 Ländern beworben.
Der Wettbewerb wird in drei Runden in St. Jakobi und im Dom ausgetragen. Nur die Finalrunde in St. Jakobi am Freitag 2. Oktober ist mit jeweils einstündigen Konzerten um 15 Uhr, 16 Uhr, 17.30 Uhr, 18.30 Uhr und 20 Uhr öffentlich. Die Gewinner werden im Anschluss an die Juryberatung voraussichtlich gegen 22 Uhr bekannt gegeben. Sie werden sich im Rahmen des Preisträgerkonzertes am Samstag, 3. Oktober um 19 Uhr in St. Jakobi präsentieren.
Für die Austragung eines Orgelwettbewerbs mit dem Schwerpunkt "Alte Musik" bietet Lübeck mit seinen großen gotischen Backsteinkirchen und den wertvollen historischen Orgeln ideale Bedingungen. Dazu Arvid Gast, Professor für Orgel an der Musikhochschule Lübeck: "Die Zahl der Anmeldungen aus der ganzen Welt zeigt, dass die Motivation nach Lübeck zu kommen - und zwar von sehr weit her - groß ist. Wir besitzen hier in St. Jakobi mit der Stellwagen-Orgel eine der wertvollsten historischen Orgeln überhaupt. Ihr Klangreichtum, gepaart mit sehr guter Akustik hat von jeher Organisten aus der ganzen Welt nach Lübeck pilgern lassen. Außerdem ist die Chance, an so vielen verschiedenen Instrumenten zu spielen, für junge Organisten einmalig: Neben der grandiosen Stellwagen-Orgel stehen für den Wettbewerb das Richborn-Positiv, die italienische Orgel und die Marcussen-Orgel im Dom zur Verfügung. An der Stellwagen-Orgel hat Buxtehude den Überlieferungen nach selber gespielt.
Dass der erste Preis mit 7.000 Euro, der zweite mit 5.000 und der dritte Preis mit 3.000 Euro dotiert werden konnte, ist der Possehl-Stiftung Lübeck, der Oscar und Vera Ritter-Stiftung sowie der Walther und Käthe Busche-Stiftung zu verdanken, die den Wettbewerb unterstützen.
Der 2. internationale Orgelwettbewerb setzt die im Buxtehudejahr 2007 begonnene Tradition fort. Namensgeber Dieterich Buxtehude gehört zu den wichtigsten Vertretern der Norddeutschen Orgelschule. Als Nachfolger von Franz Tunder an der Marienkirche in Lübeck war er nicht nur als Komponist und Organist, sondern durch die von ihm initiierte Konzertreihe der "Lübecker Abendmusiken" weit über die Stadtgrenzen hinaus berühmt. Der "Buxtehude Orgelwettbewerb" wird von der Musikhochschule Lübeck in Zusammenarbeit mit den Lübecker Kirchen St. Jakobi und Dom veranstaltet.
Criteria of this press release:
Music / theatre
transregional, national
Contests / awards
German

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