Im Zeitalter des Internets stehen uns Informationen massenhaft zur Verfügung, zugleich ist jedoch die Aufmerksamkeit für unsere eigenen Publikationen ein rares Gut. Deshalb gilt: Je geringer die Barrieren, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass wir unsere angestrebte Leserschaft erreichen und unsere Publikationen zitiert werden, so dass sich das publizierte Wissen verbreitet und zu neuen Ideen weiterentwickelt werden kann. Hier setzt das Prinzip "Open Access" an: Es bedeutet, dass Publikationen frei von technischen, finanziellen und urheberrechtlichen Barrieren online zugänglich sind. Zugleich ist die Nachnutzung auf viele verschiedene Arten für jedermann erlaubt - solange bestimmte Spielregeln eingehalten werden. Open Access ist also eine Verbreitungsstrategie, die den Wissensaustausch befördert anstatt beschränkt. Indem Sie als Autorin oder Autor sich für Open Access entscheiden, also Ihrem Publikum den Weg des geringsten Widerstandes zu Ihren Publikationen bieten, können Sie aktiv einen Teil dazu beitragen. Bibliotheken unterstützen Sie dabei, indem sie ihre Kompetenz zur Erschließung und Verbreitung von wissenschaftlichen Inhalten und Forschungsergebnissen einbringen. Zudem können sie Sie als Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler an ihren Institutionen bei Gründung und Betrieb von eJournals unterstützen.
Wie aber lässt sich dies im Alltag ohne großen Aufwand realisieren? Wie können Sie sich Ihre Rechte als Autorin oder Autor sichern? Welche Trends des wissenschaftlichen Publizierens und des freien Zugangs zu Wissen erwarten uns? Zu diesen und weiteren Themen rund um Open Access werden im Rahmen der 1. International Open Access Week (19.-23. Oktober 2009) in Köln eine Vortragsreihe und weitere Aktionen stattfinden. Wir laden dazu alle Wissenschaftler, Studenten, Bibliothekare und die interessierte Öffentlichkeit herzlich ein. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und zwei Tage voller spannender Diskussionen!
Zeit: 21./22.10.2009, jeweils 10-16 Uhr
Ort: Hauptgebäude der Universität zu Köln
Die Teilnahme ist kostenlos.
Die Aktionen zur International Open Access Week in Köln werden unterstützt vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen und gemeinsam veranstaltet von:
Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen Köln
Deutsche Zentralbibliothek für Medizin, Ernährung, Umwelt und Agrar
in Köln und Bonn
Universitäts- und Stadtbibliothek Köln
Fachhochschule Köln, Institut für Informationswissenschaft, Fakultät für
Informations- und Kommunikationswissenschaften und Hochschulbibliothek
Zentralbibliothek der Sportwissenschaften der Deutschen Sporthochschule Köln
Universitätsbibliothek Bochum
Kontakt:
Kathrin Gitmans, hbz
hbz - Hochschulbibliothekszentrum NRW
Jülicher Str. 6
50674 Köln
Tel.: (+49) (0) 221 400 75-241
Fax: (+49) (0) 221 400 75-230
gitmans@hbz-nrw.de
Anita Eppelin
ZB MED Medizin. Gesundheit.
Gleueler Str. 60
50931 Köln
Tel. (+49) (0) 221 478 56 03
Fax (+49) (0) 221 478 7094
eppelin@zbmed.de
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Scientific Publications, Transfer of Science or Research
German

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