Am 10. Oktober 2009 begehen die Technische Hochschule Wildau und die Gemeinde Wildau gemeinsam ein Jubiläum: Seit nunmehr 60 Jahren werden am Standort Ingenieure ausgebildet, zuerst an der Betriebsfachschule der Vereinigung volkseigener Betriebe des Lokomotiv- und Waggonbaus LOWA, die sich schließlich zur Ingenieurschule für Schwermaschinenbau ISW profilierte, ab 1991 an der Technischen Fachhochschule, die seit dem 1. September 2009 Technischen Hochschule Wildau (FH) heißt.
Das Jubiläumsprogramm, zu dem die Bürgerinnen und Bürger Wildaus und der Umgebung herzlich eingeladen sind, beginnt um 11:00 Uhr mit einer Festveranstaltung, bei der auch der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck, das Wort ergreifen wird. Am Nachmittag treffen sich dann viele ehemalige Studentinnen und Studenten sowie Hochschulmitarbeiterinnen und -mitarbeiter auf dem TH-Campus, um Erinnerungen auszutauschen und Neues über die Entwicklung "ihrer" Hochschule und der Gemeinde zu erfahren. Parallel haben die Gäste aus nah und fern die Möglichkeit, sich bei einer Standortschau über die Entwicklung des historischen Industriegeländes des früheren Lokomotiv- und Schwermaschinenbaus zu informieren. Viele der heute dort ansässigen mehr als 80 Unternehmen öffnen dazu für Besucher ihre Türen und Werktore, bieten Besichtigungen und Führungen an. Den Tag beschließt ab 19:00 Uhr ein großer Alumniball. Das gesamte Programm kann im Internet unter http://www.tfh-wildau.de/60jahre nachgelesen werden.
Wildaus Bürgermeister Dr. sc. Uwe Malich: "Die Geschichte der Ingenieurausbildung begann schon viel früher. Der kleine Flecken Hoherlehme wäre nie Standort einer Ingenieurschule, geschweige denn einer Technischen Hochschule geworden, wäre er nicht Ende des 19. Jahrhunderts in den Sog der Industrialisierung geraten. Es waren vor allem die chemische Industrie und der Lokomotivbau, die Wildau in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nachhaltig geprägt haben. Schließlich schrieb ab den fünfziger Jahren der Schwermaschinenbau Industriegeschichte. Fachkräfte wurden gebraucht, insbesondere Ingenieure. Und damit begann dann auch die systematische Ingenieurausbildung am Standort."
TH-Präsident Prof. Dr. László Ungvári: "Die TH Wildau hat die Traditionen des Industriestandortes aufgegriffen und erfolgreich weitergeführt. Unsere Ingenieurstudiengänge erfreuen sich einer großen und wachsenden Nachfrage. Das zeigt, dass wir bei der Profilierung unserer Technikdisziplinen auf dem richtigen Weg sind. Damit verbunden sind viele erfolgreiche Projekte der angewandten Forschung und Entwicklung sowie des Wissens- und Technologietransfers in die Wirtschaft. Die Ingenieurstudiengänge bleiben auch in Zukunft eine tragende Säule unseres Ausbildungsprofils."
Um Anmeldung zu den Veranstaltungen wird bis zum 5. Oktober gebeten.
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Miscellaneous scientific news/publications, Press events
German

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