IBM hält auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten an der Förderung der Wissenschaft fest und übergibt zwei weltweit ausgeschriebene Wissenschaftspreise an die Universität Stuttgart: Prof. Frank Leymann, Direktor des Instituts für Architektur von Anwendungssystemen, erhält den IBM Shared University Research (SUR) Grant in Form modernster Computertechnologie im Wert von rund 50.000 US-Dollar. Einen IBM Faculty Award im Wert von rund 20.000 US-Dollar erhält Prof. Bernhard Mitschang, der am Institut für Parallele und Verteilte Systeme die Abteilung für Anwendersoftware leitet. Im Rahmen einer Fachtagung am Freitag, den 9. Oktober zum Thema Green IT übergibt Dirk Wittkopp, Direktor im IBM Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen, die Preise. Die Tagung findet im Rahmen des IBM Technology Partnership Centers (ITPC) statt, einer Kooperationsplattform zum wissenschaftlichen Austausch von gemeinsamen Forschungsprojekten zwischen IBM und Lehrstühlen der Informatik der Universität Stuttgart. Mit der Förderung von Spitzenforschung ermöglicht IBM eine aktive Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Wissenschaft im Rahmen ihrer Smarter Planet Agenda und der Frage, wie bestehende Abläufe auf der Welt mit vernetzter Technologie intelligenter genutzt werden können.
Dirk Wittkopp betont die Wichtigkeit einer solchen Zusammenarbeit: "Ein aktiver Dialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft ist einer der Grundpfeiler einer intelligenteren Welt. Eine effektive Verbesserung von Abläufen in Gesellschaft und Wirtschaft lässt sich nur zusammen mit der Wissenschaft erreichen. Wir unterstützen daher richtungweisende praxisorientierte Forschungsvorhaben rund um vernetzte Technologien und sehen unsere Aufgabe darin, die richtigen Partner und Technologien zusammenzuführen ".
Der IBM SUR Grant in Form von sechs IBM Blades Center-Rechnern soll ein Forschungsvorhaben von Prof. Leymann voranbringen: Ziel ist es, durch eine Virtualisierung von Infrastruktur- und Anwendungskomponenten standardisierte IT-Angebote im Rahmen des so genannten Cloud Computings, das man als "Rechnen in der Wolke" übersetzen könnte - anbieten zu können. Diese neue IT-Architektur soll es Nutzern in Zukunft ermöglichen, Anwendungen, Rechenleistung und sonstige IT-Komponenten über das Web zu beziehen und nur bedarfsgerecht zu bezahlen. Dazu wird ein Modell definiert, um Services aus unterschiedlichen Clouds zu kombinieren und (halb-)automatisch für neue Kunden bereitzustellen. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, dass Benutzer in einem Portal Anwendungen auswählen, konfigurieren und sich diese in der Cloud bereitstellen lassen können. Die Anwendungen und Daten befinden sich nicht mehr auf dem lokalen Rechner oder im Firmenrechenzentrum, sondern - metaphorisch gesprochen - in der Wolke (Cloud).
Der Faculty Award fördert ein Projekt von Prof. Mitschang zum Thema New Intelligence. Dabei geht es um die Frage, wie die aggregierten Daten in einem zentralen Datentopf, einem so genannten Data Warehouse, in Unternehmen effizienter genutzt werden können. Hierzu sollen bestehende Online Analytical Processing (OLAP) Systeme um leistungsfähige Data Mining-Technologien erweitert werden. Das Ergebnis der Forschung soll ermöglichen, alle relevanten Informationen in einem Unternehmen für optimierte Entscheidungen zu nutzen. Wesentlicher Bestandteil des Projekts ist es, die Antwortzeiten und die interaktive Bedienung im Data Mining in Verbindung mit OLAP deutlich zu verbessern.
Weitere Informationen unter
http://www-05.ibm.com/de/ibm/unternehmen/university_relations/index.html
sowie bei Prof. Leymann unter frank.leymann@informatik.uni-stuttgart.de
und Prof. Mitschang unter Bernhard.Mitschang@ipvs.uni-stuttgart.de
Criteria of this press release:
Electrical engineering, Information technology
transregional, national
Contests / awards, Cooperation agreements
German

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