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10/08/2009 17:27

Das Qualitätsmerkmal des deutschen Diplom-Ingenieurs erhalten

Heike Schmitt Öffentlichkeitsarbeit
4ING - Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten e.V.

    Auf der diesjährigen Plenarversammlung des Fakultätentags für Bauingenieurwesen und Geodäsie e.V. (FTBG) am 2. Oktober 2009 an der Bauhaus-Universität Weimar haben sich die Teilnehmer einstimmig für die Äquivalenz des Mastersabschlusses zum bisherigen Diplom ausgesprochen.

    Die Mitgliedsfakultäten bilden demnach in ihren nach dem Bologna-Prozess veränderten Ausbildungsstrukturen im Bachelor-Master-System weiterhin Ingenieure aus, deren Abschluss dem des bisherigen und international bewährten Diplom-Ingenieurs vergleichbar ist. Der Wortlaut des Beschlusses lautet: "Die Fakultäten des Fakultätentages für Bauingenieurwesen und Geodäsie wirken darauf hin, dass mit dem Masterabschluss ihrer konsekutiven Bachelor-Masterstudiengänge der akademische Grad Diplom-Ingenieur verliehen wird."

    In einer Podiumsveranstaltung zum Abschluss der Plenarversammlung des FTBG an der Bauhaus-Universität Weimar diskutierten Vertreter aus Praxis, Lehre und Wissenschaft darüber, welche wesentlichen Lehrinhalte und welche Persönlichkeitsmerkmale innerhalb einer Ingenieurausbildung zu berücksichtigen sind.

    Hierbei wurde zwischen den Vertretern des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie, der Bundesingenieurkammer, dem Deutschen Verband der Prüfingenieure, der ständigen Kommission der Baufachschaften an Hochschulen und den Universitäten deutlich, dass die Universitäten in der Bachelorphase weiterhin der methodischen und theoretisch fundierten Grundausbildung für den weit gefächerten Beruf des Bauingenieurs den Vorzug geben sollten anstatt zu früh zu einer zu breit aufgefächerten Querschnittsausbildung anzusetzen. Die berufliche Tätigkeit der Bauingenieure führt dann zu einer großen Breite und Vielfalt, bei der sowohl Spezialisten als auch Generalisten benötigt werden, die ihre weiteren Fähigkeiten und Kenntnisse in den entsprechend profilierten Master-Studiengängen erworben haben.
    Ein deutlich wachsender Arbeitsmarkt für die Bauingenieure wird neben den klassischen Tätigkeiten (z.B. konstruktiver Ingenieurbau) auch bei den Umweltingenieuren registriert, die ebenfalls erfolgreich an vielen Bauingenieurfakultäten ausgebildet werden.

    Der Fakultätentag für Bauingenieurwesen und Geodäsie e.V. (FTBG) wurde 1946 gegründet und ist eine Vereinigung von Fakultäten und Fachbereichen von Universitäten und Technischen Hochschulen, die in Deutschland und Österreich Bauingenieure und Geodäten ausbilden. Neben 21 Fakultäten im deutschsprachigen Raum sind dem FTBG einige Fachbereiche aus dem europäischen Ausland als assoziierte Mitglieder angeschlossen. Der FTBG pflegt außerdem enge Kontakte zur Berufspraxis des Bauwesens. An der jährlich stattfindenden Plenarversammlung nehmen zusätzlich Vertreter der Studierenden und der wissenschaftlichen Mitarbeiter, Vertreter des Deutschen Hochschulverbands, der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), des Fachbereichstages der Fachhochschulen und der drei weiteren ingenieurwissenschaftlichen Fakultätentage teil.
    Der FTBG beschäftigt sich mit zentralen Fragen der Ausbildung von Bauingenieuren und Geodäten und der Gestaltung der Rahmenbedingungen für Lehre und Forschung am Standort Deutschland.

    Kontakt:

    Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Bargstädt, Stv. FTBG-Vorsitzender
    Bauhaus Universität Weimar
    Fakultät Bauingenieurwesen, Professur Baubetrieb und Bauverfahren
    Marienstr. 7
    99423 Weimar


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    Criteria of this press release:
    Construction / architecture, Traffic / transport
    transregional, national
    Miscellaneous scientific news/publications
    German


     


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