Am 17.10. dreht sich in der Zahnklinik der Universität Witten/Herdecke von 10 bis 16 Uhr alles um Vorbeugung und aktuelle Behandlungsmethoden
Die Zahnklinik der Universität Witten/Herdecke lässt sich auf den Zahn fühlen und öffnet am Samstag, den 17. Oktober 2009 von 10 bis 16 Uhr die Türen für alle, die sich für Zahngesundheit interessieren. "Wir zeigen, wie man sich richtig und effektiv die Zähne putzt und zwar am besten zweimal am Tag, damit der Bakterienbelag möglichst gering ist", erklärt Dr. Eckehard Busche, der Organisator des Tages. Damit das Zähneputzen auch möglichst effektiv von Statten gehen kann, bekommt jeder, der eine alte Zahnbürste mitbringt, dafür kostenlos eine schöne neue.
Doch der Tag bietet weitere Aktivitäten: Vorträge und Demonstrationen zur Vorbeugung und zu Wissen direkt aus der Forschung. "Wir haben gerade eine Studie veröffentlicht, in der wir untersucht haben, ob weiche oder harte Zahnbürsten besser putzen", erläutert der Dekan der Fakultät, Prof. Dr. Stefan Zimmer, zum Programm des Tages. Und er verrät auch das kurz gefasste Ergebnis: "Kommt darauf an, ob das Zahnfleisch die harten, die im Prinzip besser putzen, aushält. Wenn nicht, sind die Schäden am Zahnfleisch schwerwiegender als das bisschen schlechteres Putzen der weichen." In Vorträgen wird erläutert, was jeder selbst zu Hause für die Gesunderhaltung von Zähnen und Zahnfleisch tun kann, und ob ein Knacken im Kiefergelenk wirklich gefährlich ist. An Ständen erklären Mitarbeiter der Zahnklinik moderne Präventions- und Behandlungsmethoden: An Zahnmodellen kann die Zahnputztechnik geübt werden, und man kann erfahren, wie wichtig die regelmäßige Nachsorge bei Zahnfleischerkrankungen ist. Die dazu notwendigen modernen Geräte und Instrumente können live besichtigt werden.
Ab 11.00 Uhr werden dann zu jeder vollen Stunde die Studierenden und Mitarbeiter der Universität auch sportlich aktiv: Mit einem Wohltätigkeitslauf für ihr Entwicklungshilfe-Projekt in Gambia wollen sie Geld "erschwitzen". "Im Hinterland von Gambia haben die Menschen in vielen Dörfern noch nie einen Zahnarzt gesehen oder müssen zumindest tagelang laufen, bis sie einen erreichen", beschreibt Dr. Andreas Jordan das Projekt. Durch verstreute Stationen mit einheimischen Helfern müssen die Patienten heute nur noch 50 Kilometer überwinden. "Als wir vor 15 Jahren angefangen haben, waren das noch 400 Kilometer", blickt Jordan, der das Projekt von Studierenden damals mitbegründete und es heute leitet, zurück.
Für Kinder gibt es ebenfalls viel zu erleben: Bunte Luftballons fliegen am Samstag in den hoffentlich blauen Wittener Himmel - na ja, wenn man an einem Malwettbewerb "mein schönster Zahn" teilgenommen hat. Die Kinder dürfen auch mal unverbindlich an den Behandlungsstühlen die Bohrer und Sauger ausprobieren, damit sie wissen, was der Zahnarzt bei der Behandlung da eigentlich immer alles bedient. "Es gibt immer noch viele Kinder (und Erwachsene), denen die Gerüche und Geräusche beim Zahnarzt nicht geheuer sind. Dagegen hilft es, sich mal auf die andere Seite zu stellen und die Sache aktiv zu steuern. Dann weiß man, dass man keine Angst zu haben braucht. Und manchmal hilft dieses Wissen auch", lädt Dr. Busche zum Besuch ein
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Kaffee, Kuchen und Bratwurst werden gereicht.
Weitere Informationen: Prof. Dr. S. Zimmer, 02302/926-660, Dr. E. Busche 02302/926-668
Criteria of this press release:
Medicine, Nutrition / healthcare / nursing
regional
Miscellaneous scientific news/publications
German

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