Patienten, Ärzte und Pflegekräfte profitieren vom medizinischen Sicherheitstraining.
In der Akutmedizin herrscht ein hoher Entscheidungs- und Handlungsdruck, gleichzeitig müssen für die Sicherheit der Patienten Fehler vermieden werden. Daher ist es ganz entscheidend, mögliche Fehlerquellen zu erkennen und das richtige Verhalten zu trainieren. In der Luftfahrt gehören Simulatoren bereits seit Jahrzehnten zum Standard in der Aus- und Weiterbildung, um das Personal intensiv auf unterschiedliche Ereignisse vorzubereiten und korrekte Abläufe zu trainieren.
Auch in der immer komplexer werdenden Medizin spielen Simulationstrainings eine zunehmend wichtige Rolle, um die Sicherheit und die Qualität der Versorgung für die Patienten weiter auszubauen. Experten unterschiedlicher Fachrichtungen treffen sich deshalb am 16. und 17. Oktober 2009 in München zu dem inzwischen fest etablierten bundesweiten Symposium (Interdisziplinäres Symposium Simulation in der Medizin, InSIM).
Zum insgesamt 7. Mal findet das Symposium statt. Aufgrund der sehr positiven Resonanz wird die diesjährige InSIM 2009, wie schon im vergangenen Jahr, im Klinikum der Universität München (Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement, INM) veranstaltet. Im INM existiert mit dem Human Simulation Center (HSC) eines der modernsten Simulationszentren für die Notfall- und Akutmedizin in Europa, wobei ein völlig neuartiges Konzept für Simulation und Training realisiert wird. Die gesamte Versorgungskette vom Unfallort über den Transport und Schockraum bis in die Intensivstation kann darin simuliert werden.
Organisiert wird die InSIM 2009 gemeinsam vom Simulationszentrum des Klinikums der Universität München (INM und der Arbeitsgruppe Simulation & Training der Klinik für Anaesthesiologie), dem Tübinger Patientensicherheits- und Simulationszentrum (TüPASS), dem dänischen Institut für Simulation (DIMS) und dem Arbeitskreis für Notfallmedizin und Rettungswesen der LMU München (ANR).
Die interdisziplinäre Veranstaltung hat sich mittlerweile zum führenden deutschsprachigen Kongress für Simulation in der Medizin etabliert. Sie richtet sich an alle, die sich mit den Themen Patientensimulation und Patientensicherheit beschäftigen. Dabei werden sowohl bereits etablierte Programme als auch neue Modelle und Strategien vorgestellt und diskutiert. Des Weiteren stellt die InSIM eine Plattform zur Präsentation innovativer Konzepte, Technologien und Simulatoren dar. Neben den Vorträgen und dem Erfahrungsaustausch bietet die InSIM eine Reihe von interaktiven, praxisorientierten und vertiefenden Workshops u.a. zu den folgenden Themen:
o Standards für Kurskonzepte, Instruktorenausbildung, Preisgestaltung
o Debriefing, Human Factors / CRM-Aspekte, Kursgestaltung, Moderationstechniken
o Panoptikum: Was gibt es wo? - Networking
o Lerntheorie und -praxis
o Riskmanagement
Veranstaltungsort:
Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement (INM)
Klinikum der Universität München
Schillerstr. 53
80336 München
Hinweis für Journalisten:
Bei Interesse, an dem Symposium teilzunehmen, wenden Sie sich bitte an
Dr. Karin Burghofer, INM:
E-mail: karin.burghofer@med.uni-muenchen.de
Ansprechpartner:
Prof. Dr. med. Christian K. Lackner
Prof. Dr. med Bernhard Zwißler
Dr. med. Marc Lazarovici
Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement (INM)
Klinikum der Universität München
Schillerstr. 53
80336 München
Tel.: 089/5160-7101
Klinikum der Universität München
Im Klinikum der Universität München (LMU) sind im Jahr 2008 an den Standorten Großhadern und Innenstadt etwa 500.000 Patienten ambulant, poliklinisch, teilstationär und stationär behandelt worden. Die 45 Fachkliniken, Institute und Abteilungen verfügen über mehr als 2.300 Betten. Von insgesamt 9.800 Beschäftigten sind rund 1.700 Mediziner. Forschung und Lehre ermöglichen eine Patientenversorgung auf höchstem medizinischem Niveau. Das Klinikum der Universität München hat im Jahr 2008 etwa 64 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben und ist seit Juni 2006 Anstalt des öffentlichen Rechts.
http://www.insim.info Informationen zum Symposium
http://www.inm-online.de Website des Instituts für Notfallmedizin der LMU
http://www.uniklinikum-muenchen.de Homepage des LMU-Uniklinikums
Criteria of this press release:
Medicine
transregional, national
Scientific conferences
German

You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.
You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).
Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.
You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).
If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).