80 Prozent der Hamburger Schulen sind an einer verstärkten Kooperation mit der Wirtschaft interessiert. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der HSBA Hamburg School of Business Administration. Im Rahmen der Erhebung wurden 471 Schulen angeschrieben, über 100 beantworteten den Fragebogen, von der Grundschule bis zum Gymnasium. 85 Prozent der Schulen gaben an, bereits mit Unternehmen zusammenzuarbeiten - ein Drittel davon allerdings nur unregelmäßig und auf Anfrage. 25 Prozent bewerten die derzeitigen Aktivitäten als stark verbesserungswürdig, 96 Prozent sind überzeugt, dass eine verstärkte Zusammenarbeit sich positiv auswirken würde.
"Es hat uns gefreut, wie viele Schulen bereits mit Unternehmen kooperieren", so HSBA-Student Philipp Maier (Sharp Electronics), der die Untersuchung gemeinsam mit seinem Kommilitonen Tim Fleischer (OTTO Group) und mit Unterstützung der Handelskammer Hamburg durchgeführt hat. Die Projekte seien allerdings häufig auf persönliche Kontakte zurückzuführen und es gebe keine schulübergreifende Koordination. "Wenn es eine zentrale Anlaufstelle gäbe, würden die Schulen sich noch viel stärker engagieren", erläutert Maier. Hier setzt die Idee der beiden Studenten an, eine solche Anlaufstelle für Schulen und Unternehmen zu schaffen, die Kontakte vermittelt, "Best Practices" sammelt und die Vielzahl der bestehenden Projekte unter einem Dach zusammenführt. Mit dieser Idee sind die beiden HSBA-Studenten im vergangenen Jahr bei dem bundesweiten Ideenwettbewerb "Generation D" der Bayerischen EliteAkademie ins Finale gekommen. "Unsere Untersuchungsergebnisse zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagt Maier. Um das Konzept umzusetzen, gelte es jetzt, die Akteure aus Politik, Wirtschaft und Schule zunächst in Hamburg und dann auch bundesweit davon zu überzeugen.
http://www.gemeinsam-anpacken.de/projekte/2008/bie.php
Criteria of this press release:
Economics / business administration, Teaching / education
regional
Schools and science
German

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