Bundesländer mit Studienbeiträgen haben keine Wettbewerbsnachteile gegenüber anderen Ländern. Für die Bewerber um Studienplätze spielt die Frage nach den Studienbeiträgen bei der Wahl ihres Studienortes eine untergeordnete Rolle.
Bundesländer mit Studienbeiträgen haben keine Wettbewerbsnachteile gegenüber anderen Ländern. Für die Bewerber um Studienplätze spielt die Frage nach den Studienbeiträgen bei der Wahl ihres Studienortes eine untergeordnete Rolle. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer neuen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Demnach weichen vor allem Abiturienten mit guten Schulnoten den Studienbeiträgen kaum aus.
"Das Ergebnis zeigt, dass Hochschulen in Ländern mit Studienbeiträgen doppelt gewinnen. Sie erhalten zusätzliche Mittel für die Verbesserung der Studienbedingungen und binden vor allem Studienbewerber mit guten Leistungen", so fasst die Autorin der Studie, Nadja Dwenger, das Ergebnis zusammen.
Dahinter steckt möglicherweise die Erwartung, dass Hochschulen, die Gebühren erheben, eine höhere Qualität bieten. Schüler mit guten Noten sind offenbar eher bereit, dafür einen Beitrag zu leisten.
Die Studienbeiträge entfalten in den niedersächsischen Hochschulen bereits positive Wirkungen. Die Hochschulen investieren dieses
Geld beispielsweise in zusätzliches Lehrpersonal, mehr Tutorien, bessere Laborausstattungen und längere Öffnungszeiten der Bibliotheken.
"Das Studium in Niedersachsen braucht bundesweit und international keinen Vergleich zu scheuen. Dazu tragen die Studierenden mit ihren Beiträgen in einem erheblichen Maße bei", so der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann.
Die gute Qualität und Attraktivität der Studienbedingungen an niedersächsischen Hochschulen dokumentieren auch die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Hochschulen auf einen Blick, 2009) zum Verhältnis von Lehrenden zu Lernenden. In Niedersachsen kommen auf jede wissenschaftliche oder künstlerische Lehrkraft an den Universitäten 16 Studierende. Damit liegt Niedersachsen bei der Betreuungsrelation im Vergleich der Bundesländer im oberen Drittel.
http://www.mwk.niedersachsen.de
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Studies and teaching
German

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