Forschungszentrum zum Lernen in Wissensnetzwerken vorgestellt - FernUniversität zeichnet Nachwuchswissenschaftler aus

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11/06/2009 17:31

Forschungszentrum zum Lernen in Wissensnetzwerken vorgestellt - FernUniversität zeichnet Nachwuchswissenschaftler aus

Susanne Bossemeyer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
FernUniversität in Hagen

    Die FernUniversität in Hagen möchte ein Forschungszentrum aufbauen, das die Kompetenz der Universität im Themenfeld E-Learning und Wissensmanagement bündelt. Auf dem diesjährigen Dies Academicus stellten Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer der FernUniversität das Konzept für das Forschungszentrum "eKnowledge Network and Innovation Center" (eKNIC) vor. Darüber hinaus wurden herausragende Nachwuchswissenschafterinnen und -wissenschaftler beim akademischen Festakt am Freitag (06. November 2009) für ihre hervorragenden Leistungen geehrt.

    Die FernUniversität möchte ihre Vorreiterrolle beim Lernen mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien ausbauen und ihr Forschungsprofil auch international festigen. Aus diesem Grund plane sie ein Forschungszentrum eKNIC ("eKnowledge Network and Innovation Center"), das sich interdisziplinär den zentralen Herausforderungen der heutigen Wissensgesellschaft widmet, verdeutlichte Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer bei der Begrüßung. Wissen und Bildung werden aus einer neuen Perspektive betrachtet und mit Fragen rund um das Wissensmanagement und Wissensnetzwerke verknüpft. Damit baue die FernUniversität ein unverkennbares und international sichtbares Forschungsprofil auf. Und sie unterstreiche ihren Expertenstatus auf dem Gebiet des technikgestützten Lehrens und Lernens, ergänzte der Rektor.
    Eine Gruppe von Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer um Forschungsprorektor Prof. Dr. Gunter Schlageter präsentierte an Beispielen, welche Themen, Ansätze und Perspektiven mit dem Konzept eKNIC für die FernUniversität verbunden sein können. Schlageter: "Mit dem Forschungszentrum eKNIC wird sich die FernUniversität international als entscheidender Partner in einem ökonomisch, politisch und gesellschaftlich hoch relevanten Themenfeld positionieren."

    eKNIC ist ein Projekt, das von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Fakultäten gemeinsam entwickelt worden ist. Deshalb dankte Rektor Hoyer allen Beteiligten für diese großartige Leistung. eKNIC werde helfen, so der Rektor, Spitzenforschung an der FernUniversität auch international genauso sichtbar zu machen wie die Lehre an der größten deutschen Universität mit aktuell über 67.000 Studierenden.

    Herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler geehrt

    Zu den wichtigen Aufgaben der FernUniversität gehört die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Deshalb nutzt sie den Dies Academicus, um die besten Absolventinnen und Absolventen sowie Promovendinnen und Promovenden für ihre hervorragende wissenschaftliche Arbeit auszuzeichnen. Überreicht wurden die Preise vom Vorstandsmitglied der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität Bernd Pederzani und dem Vorstand der Sparkasse Hagen Frank Walter. Auf die hervorragenden Leistungen dieser jungen Menschen - zumeist neben dem Beruf erbracht - könne nicht nur die FernUniversität stolz sein. Insbesondere die Preisträgerinnen und Preisträger, die diese große Herausforderung mit Bravour gemeistert hätten, dürfen mit Stolz auf das Erreichte blicken, gratulierte der Rektor.

    Die Preise für die ausgezeichneten Examensarbeiten stiftete die Gesellschaft der Freunde der FernUniversität. Sie gingen an:
    1. Henri Vogel (Potsdam), Bachelorarbeit "Gerechtigkeit als Fairness. John Rawls' Konzeption als Projektionsfläche der gesellschaftlichen Realität in Deutschland", Prof. Dr. Dr. h. c. Wieland Jäger, Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften
    2. Erhard Hübener (El Medano, Tenerife / Spanien), Magisterarbeit "Postkolonialismus und Literatur: Diskurstheorie und Dekonstruktion im postkolonialen Feld", Prof. Dr. Nicolas Pethes, Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften
    3. Claudia Gruppe (Frankfurt), Bachelorarbeit "Die Vorbedingungen der Demokratie - Idee und Wirklichkeit", Prof. Dr. Katharina von Schlieffen, Fakultät Rechtswissenschaft
    4. Elke Maria Hauptfleisch (Karlsruhe), Masterarbeit "Interkommunale Zusammenarbeit und Vergaberecht - insbesondere Zulässigkeit und Grenzen von In-House-Geschäften", Prof. Dr. Barbara Völzmann-Stickelbrock, Fakultät Rechtswissenschaft
    5. Helga Huppertz (Berlin), Bachelorarbeit "Konzeption einer modellbasierten Visualisierung für Textdokumente", Prof. Dr. Bernd Krämer, Fakultät Mathematik und Informatik
    6. Robert Schweiker (Tübingen), Diplomarbeit "Berechenbarkeitstheoretische Aspekte des Urysohnschen metrischen Universalraumes", Prof. Dr. Klaus Weihrauch, Fakultät Mathematik und Informatik
    7. Michael Möcker (Düsseldorf), Diplomarbeit "Geldpolitik und Vermögenspreise: Vor welchen Trade-Offs stehen die Zentralbanken?", Prof. Dr. Helmut Wagner, Fakultät Wirtschaftswissenschaft
    Den Preis für hervorragende Leistungen als Studentin mit einer ausländischen Hochschulzugangsberechtigung vergibt in diesem Jahr die Freundesgesellschaft, und zwar an Anastasia Pasenkova, gebürtig aus Novosibirsk.
    Die Auszeichnung für die besten Promotionsarbeiten stiftete die Sparkasse Hagen. Die Preise erhielten:
    1. Dr. Birte Siem (Jena), Thema: Thema: "Prosoziale Emotionen und interkulturelles Helfen", Prof. Dr. Stefan Stürmer, Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften
    2. Dr. Markus Pein (Hildesheim), Thema: "Prozessuale Probleme des Studienplatzverfahrens", Prof. Dr. Katharina von Schlieffen, Fakultät Rechtswissenschaft
    3. Dr.-rer. nat. Stefan Betermieux (Witten), Thema: "Generierung aufgabenbasierter dialogorientierter Benutzer - Schnittstellen von Web-Anwendungen", Prof. Dr. Gunter Schlageter, Fakultät Mathematik und Informatik
    4. Dr. Marc Knuff (Hamburg), Thema: "Die Selektion auszulistender Artikel im Einzelhandel - Ein Beitrag zur Sortimentspolitik", Prof. Dr. Rainer Olbrich, Fakultät Wirtschaftswissenschaft


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