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11/16/2009 10:56

Stifterverband: Berlin, Brandenburg und Bremen setzen Studienreform am besten um

Michael Sonnabend Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

    Ländercheck analysiert die Erfolge der Bundesländer in der Bologna-Umsetzung

    Die Umstellung auf die Studienabschlüsse Bachelor bzw. Master verläuft in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich. In einer aktuellen Analyse des Stifterverbandes zum so genannten Bologna-Prozess sind Berlin, Brandenburg und Bremen die Vorreiter. Die Hochschulen in diesen Bundesländern haben die beste Quote bei der Umstellung der Studiengänge. Sie bilden aber auch praxisnah aus, bieten gute Weiterbildungsmöglichkeiten und fördern die studentische Mobilität. Außerdem sind sie attraktiv für Studierende aus aller Welt. Weniger überzeugen dagegen die Länder Hessen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen, die zum Teil Defizite bei Beschäftigungsbefähigung und Internationalität aufweisen.

    Das sind die zentralen Ergebnisse des ersten "Ländercheck Wissenschaft" den der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft heute vorlegt. Er beschäftigt sich mit der Frage, wie gut die einzelnen Bundesländer die Bolognaziele erreichen. Grundlage dafür ist die Auswertung von 15 statistischen Indikatoren zur Umstellung auf Bachelor und Master.

    "Obwohl die Hochschulbildung seit Jahren in die Zuständigkeit der Länder fällt, gibt es kaum Transparenz über die Erfolge der Hochschulpolitik in den einzelnen Bundesländern. Der Ländercheck des Stifterverbands zeigt, dass es durchaus große Unterschiede bei der Erreichung der Bologna-Ziele gibt und dass die Bundesländer unterschiedliche Schwerpunkte setzen", sagt Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes mit Blick auf die Ergebnisse.

    Der Ländercheck Bologna kann abgerufen werden unter http://www.laendercheck-wissenschaft.de

    Hinweis für Redaktionen: Auf der Internetseite des Länderchecks finden Sie die Deutschlandkarte mit den zentralen Ergebnissen der Studie als Grafik zum Download.

    Ansprechpartner für Rückfragen:
    Pascal Hetze
    Telefon: (030) 322 982 - 506
    E-Mail: pascal.hetze@stifterverband.de


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Scientific Publications, Studies and teaching
    German


     

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