Der Ehrenpräsident der Stiftung wird am 26. November mit dem Preis für Wissenschaftspolitik ausgezeichnet
Der Germanist Professor Dr. Wolfgang Frühwald, von 1999 bis 2007 Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, wird am 26. November in Rostock mit dem "Hans-Olaf-Henkel-Preis - Preis für Wissenschaftspolitik 2009" der Leibniz-Gemeinschaft ausgezeichnet. Die Jury aus Wissenschaftlern und Vertretern des Öffentlichen Lebens begründete die Wahl des Ehrenpräsidenten der Humboldt-Stiftung mit seinen Verdiensten um das Zusammenwachsen der deutschen Wissenschaft nach der Wiedervereinigung und seinem Wirken als Botschafter eines weltoffenen und attraktiven Wissenschaftsstandorts Deutschland.
Professor Dr. Helmut Schwarz, Präsident der Humboldt-Stiftung, gratuliert seinem Vorgänger als einem der renommiertesten deutschen Experten in der internationalen Wissenschaftsförderung und Bildungspolitik. Frühwald habe in allen seinen Ämtern als Wissenschaftsmanager mit Weitblick und Durchsetzungskraft geglänzt. Vor allem für die Humboldt-Stiftung sei sein Wert unschätzbar gewesen. "Wolfgang Frühwald setzte sich als Präsident der Humboldt-Stiftung unermüdlich für die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen ausländischer Forscherinnen und Forscher in Deutschland ein, etwa mit viel beachteten Initiativen wie dem Preis für die freundlichste Ausländerbehörde. Er leitete ein stärkeres Engagement der Stiftung in Europa ein. Und er füllte die Idee einer weltweiten Humboldt-Familie, zu der nicht nur die Stipendiaten, sondern auch die Mitarbeiter der Stiftung gehören, mit Wärme und mit Leben", so Schwarz.
Wolfgang Frühwald, geboren 1935, ist der erste Geisteswissenschaftler, der als Präsident der Humboldt-Stiftung vorstand. Als Professor für Neuere Deutsche Literaturgeschichte an der Universität München ist er seit 2003 emeritiert. Er ist Mitglied zahlreicher Gremien und war von 1992 bis 1997 Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Der mit 20.000 Euro dotierte Hans-Olaf-Henkel-Preis wird alle zwei Jahre verliehen, in diesem Jahr im Rahmen der Jahrestagung der Leibniz-Gemeinschaft am 26. November in Rostock im Beisein des Bundespräsidenten. Zum ersten Mal wurde der Preis 2007 vergeben.
Die Alexander von Humboldt-Stiftung
Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 1.900 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 23.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in 130 Ländern - unter ihnen 43 Nobelpreisträger.
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
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German

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