idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instance:
Share on: 
11/25/2009 14:13

Leuchtende Moleküle als Lichtquellen der Zukunft

Michael Seifert Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Eberhard Karls Universität Tübingen

    Tübinger Anorganische Chemie an Großprojekt beteiligt

    In Zukunft werden in Beleuchtungsanwendungen und in der Bildschirmtechnologie immer öfter organische Licht emittierende Dioden, sogenannte OLEDs verwendet. Eine OLED ist aus mehreren dünnen Schichten aufgebaut und sendet beim Anlegen von elektrischem Strom Licht beliebiger Farbe aus. Diese Farben lassen sich durch den Einsatz bestimmter Moleküle, sogenannter Emitter, steuern. OLEDs werden heutzutage bereits in kleinflächigen Displays in Mobiltelefonen oder MP3-Playern eingebaut. Für diese zukunftsweisende energiesparende Technologie werden Moleküle gesucht, die besonders effizient Energie in Licht umwandeln. In dem vom Bundesministerium für Bildung Und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojekt "NEMO" (Neue Materialien für OLEDs aus Lösung) arbeiten Wissenschaftler des Instituts für Anorganische Chemie der Universität Tübingen mit der Firma Merck KGaA und weiteren Partnern aus Industrie und Forschung an den Lichtquellen der Zukunft.

    Die chemischen Synthesen der Tübinger Gruppen von Prof. Hermann Mayer und Prof. Lars Wesemann werden in diesem Großprojekt mit 1,1 Millionen Euro gefördert. Sie sollen neue metallorganische Komplexverbindungen bereitstellen, die als leuchtende Moleküle in den OLEDs Anwendung finden. "Dieses Projekt ist ein weiterer Beleg für die breite Anwendung metallorganischer Koordinationsverbindungen in modernen Technologien", sagen Hermann Mayer und Lars Wesemann.

    Kontakt:

    Prof. Dr. Lars Wesemann
    Institut für Anorganische Chemie
    Auf der Morgenstelle 18
    72076 Tübingen
    Tel.: (07071) 29-78719 oder 29-76227
    Fax: (07071) 29-2436
    lars.wesemann[at]uni-tuebingen.de


    Images

    Criteria of this press release:
    Electrical engineering, Medicine
    regional
    Research projects
    German


     

    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).