Die deutschen Hochschulen haben auf der Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) am 24. November in Leipzig die Rolle der Exzellenzinitiative im deutschen Wissenschaftssystem gewürdigt und Vorschläge zur Gestaltung der zweiten Exzellenzinitiative gemacht, für die im März kommenden Jahres die Ausschreibung erfolgt.
"Die Exzellenzinitiative ist ein besonders erfolgreiches Instrument zur Förderung der Forschung und des wissenschaftlichen Nachwuchses", sagte HRK-Präsidentin Wintermantel heute vor der Presse in Berlin. "Deshalb ist es für das gesamte deutsche Wissenschaftssystem von nicht zu überschätzender Bedeutung, dass die Regierungschefs die Fortsetzung der Exzellenzinitiative über die Jahre 2012 bis 2017 beschlossen haben. Sie unterstützt die Schärfung der Profile der einzelnen Universitäten und erhöht die Sichtbarkeit der Universitätsforschung insgesamt. Wichtig ist, dass attraktive Ziele auch für Universitäten erreichbar sind, die nicht zu den 'großen Gewinnern' zählen. Nur so bleibt die Dynamik, die bisher ausgelöst wurde, erhalten."
Die Mitgliederversammlung wies darauf hin, dass eine solide Grundausstattung die Voraussetzung für Erfolge in diesem wichtigen Wettbewerb ist. Sie forderte, die Exzellenzförderung dauerhaft anzulegen, damit immer wieder neue gute Konzepte verwirklicht werden können.
Durch die mit 2,7 Mrd. Euro ausgestattete Fortsetzung der seit 2006 laufenden Exzellenzinitiative werden Neuanträge mit Fortsetzungsanträgen konkurrieren. Die Hochschulen wollen, dass die beiden Projektarten getrennt begutachtet werden. Erst danach soll über die Bewilligung der besten Vorhaben jeder Gruppe entschieden werden.
http://www.hrk.de/109_5204.php - Entschließung zur Exzellenzvereinbarung II
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Science policy
German

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