Besondere Anerkennung beim Lucky Strike Junior Design Award
Verena Brückner, Stefan Kuzaj und Jochen Winkler, Absolventen der HfG Schwäbisch Gmünd, sind beim Lucky Strike Junior Design Award 2010 mit einer Besonderen Anerkennung ausgezeichnet worden. Stefan Kuzaj und Jochen Winkler erhielten den Preis für ihr einfallsreiches Datenvermittlungskonzept. Verena Brückners mobile Wasseraufbereitungsanlage fiel schon im vergangenen Jahr der Jury des VDID Nachwuchspreis als besonders förderungswürdiges Projekt auf und wurde dort ebenfalls mit einer Anerkennung bedacht.
WaterDonut und UltraPipe nennen sich die beiden Bestandteile des Wasseraufbereitungssystems, mit denen ohne jegliche chemischen Zusätze verunreinigtes Wasser keimfrei gemacht werden kann. Das System benötigt keinen Strom, ist daher mobil einsetzbar und vor allem für den Einsatz in Entwicklungsländern konzipiert.
Der WaterDonat, ein im aufgeklappten Zustand sichelförmiges Fass, nutzt die Sonneneinwirkung zur Entkeimung. Genutzt wird der so genannte SODIS Effekt, eine keimtötende Wirkung, die bei extrem hohen Temperaturen und mithilfe von UV-Lichteinwirkung, erzeugt wird. Die UltraPipe hingegen arbeitet völlig wetterunabhängig und kommt daher eher an bewölkten Tagen zum Einsatz. Das Wasser wird hier mittels einer druckbetriebenen Membran gereinigt. Beide Teile der Wasseraufbereitungsanlage sind eigenständig, aber auch in Kombination einsetzbar. Die Bachelorarbeit im Fach Produktgestaltung wurde von den Professoren Gerhard Reichert und Franz Biggek betreut.
Das man sich trockene Statistiken im Grunde sehr einfach vergegenwärtigen kann, haben Stefan Kuzaj und Jochen Winkler mit ihrer digitalen Methodik der Datenvermittlung bewiesen. Das Zahlenmaterial ist hier nicht als Liste oder Diagramm dargestellt, sondern wird über eine interaktive Installation praktisch erlebt. Unter der fachlichen Beratung der Professoren Jörg Beck und Hartmut Bohnacker (Studiengang Kommunikationsgestaltung) kreierten sie drei Prototypen, bei denen durch Drehen, Drücken oder über das Bedienen eines Pedals Informationen visuell als Farbspiel, in Linien oder grafischen Elementen dargestellt werden.
Unter anderem hatten sich die beiden jungen Kommunikationsgestalter mit dem Thema Wasserschmutzung und dem Anteil der diversen Industriezweige befasst. Die Statistiken und wurden digitalisiert und lassen sich durch Drehen und Schieben von in einem kleinen Wasserbassin platzierten Blöcken abrufen. Die hier entstehenden grafischen Farbmuster, das spielerische Hin- und Herschieben der Blöcke ermöglicht es, sich die Zahlen und Industrien einfach zu merken. Ein Prinzip, dass sich auf viele andere Themenbereiche anwenden lät.
Mit dem Lucky Strike Arward würdigt die Raymond Loewy Foundation herausragende Arbeiten junger Nachwuchsgestalter. Die beiden Arbeiten der HfG-Absolventen wurden unter 211 eingereichten Arbeiten ausgewählt und sind gemeinsam mit allen anderen Preisträgern noch bis 24. Juli 2010 als multimediale Ausstellung im Levantehaus in Hamburg zu sehen.
Mobiles Wasseraufbereitungssystem
Source: HfG Schwäbisch Gmünd
Projekt Datenvermittlung
Source: HfG Schwäbisch Gmünd
Criteria of this press release:
Art / design
transregional, national
Contests / awards
German

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