Von anderen lernen und so neue Perspektiven für die eigene Zukunft finden: Darum drehte sich die Kick-off-Veranstaltung „Frauen in Führung treffen Studentinnen“, die von Prof. Dr. Susanne Rank, Gleichstellungsbeauftragte für Frauen des Fachbereichs Wirtschaft der FH Mainz, und Silke Eichten, Projektleiterin vom Land und der EU geförderte SHE!-Projekt der Handwerkskammer Rheinhessen, organisiert wurde.
„25 Prozent der Handwerksbetriebe werden von Frauen geführt“, konstatierte Günter Tartter, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, der zugleich darauf verwies, dass viel für die Förderung von Frauen getan werde. Als Beispiel nannte er das Projekt SHE!, das außerordentlich erfolgreich laufe. „Das Handwerk muss sich um jede Kraft bemühen – ob Mann oder Frau“, betonte Tartter. „Und das tun wir auch.“ Die Kooperation mit der FH laufe seit etlichen Jahren und sei eine echte Erfolgsgeschichte. Der Präsident der FH Mainz Prof. Dr. Gerhard Muth sprach von einer „ganz tollen Idee, die ich absolut unterstütze“.
Studentinnen für die Karriereplanung sensibilisieren, von Erfolgsprinzipien aus der Praxis profitieren, vom Vergleich mit Vorbildern, die sich im beruflichen Lebenszyklus in einer anderen Phase befinden, wertvolle Einsichten gewinnen und aus diesem Perspektivwechsel Kapital schlagen – so lauteten die Ziele der Kick-off-Veranstaltung. „Es waren 60 Studierende im Publikum und zehn Teilnehmerinnen in der Talkrunde“, zeigten sich Silke Eichten und Susanne Rank zufrieden.
Das Resümee der Verantwortlichen fiel sehr positiv aus. Die Teilnehmerinnen der anschließenden Podiumsdiskussion waren Unternehmerinnen, Managerinnen von der MVV AG, SAP AG, Boehringer Ingelheim Secura GmbH, SGS Gruppe, die Gleichstellungsbeauftragte des ZDF sowie zwei Studentinnen des FB Wirtschaft und Prof. Iris Fäth, die Vizepräsidentin der FH Mainz. Die Zuhörer der Talkrunde -Studierende der FH Mainz- konnten lernen, welche Lebenswege und Möglichkeiten Karriere zu machen es heute für Frauen gibt und dabei seine/ihre Wünsche zu verwirklichen. Neben den hervorragenden Leistungen und besonders ausgeprägten Kompetenzen der Frauen, ist es besonders wichtig, sich nach außen gut zu präsentieren und dabei authentisch zu bleiben, sagten die eingeladenen Referentinnen unisono; auf die persönlichen Ressourcen ist zu achten, um den Sprung in eine Führungsposition zu wagen – denn das wichtigste Ziel ist die persönliche Zufriedenheit mit seinem eigenen Lebensweg. Neben aller Karriere sollte sich jede Frau zwischen 30 und 40 Jahren genau darüber im Klaren werden, ob sie eine Familie gründen möchte – und wenn ja, welche Vorstellungen sie zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat. In der Talkrunde wurde zudem deutlich, dass sich Frau weder eine lange Elternzeit noch Teilzeitarbeit in Form einer halben Stelle leisten kann, wenn sie eine Karriere plant. Hier müsse jede Frau für sich entscheiden, wie sie es handhaben möchte. Klar wurde aber auch, dass ein starker Partner dazu gehört. Durch die Bank berichteten die Frauen, die in ihrem Beruf Karriere gemacht haben, von ihrer Freude an Arbeit und Verantwortung. Viele hatten sich nach einer Ausbildung oder einem Studium für eine weitere Fortbildung entschieden oder waren in ein anderes Unternehmen gewechselt, um eine bessere berufliche Perspektive zu erlangen.
Die FH hat in Kooperation mit der HWK Rheinhessen den FH-Studentinnen (neben der Beratung im Projekt SHE!) drei Workshops zum Thema „Klappern gehört zum Handwerk“ angeboten, in dem die Jung-Akademikerinnen lernen, sich und ihre Leistungen authentisch und wirksam zu präsentieren. Zum Seminar „Klappern gehört zum Handwerk“ hatten sich bei der Kick-off-Veranstaltung 20 Studentinnen angemeldet. Zugleich war der Bedarf für eine berufliche Laufbahnberatung, die Kompetenzenbilanzenmethode, größer als geplant. Diese Methode hilft den Studentinnen, ihre Karriere stringent zu planen. Es meldeten sich zum Kompetenzenbilanzencoaching sogar 30 Studentinnen an. Der Fachbereich Wirtschaft unterstützte beide Maßnahmen finanziell, um seine Studentinnen gut zu fördern. Die beiden Veranstalterinnen, Silke Eichten und Susanne Rank, waren über die Resonanz sehr erfreut, da sie mit ihrem Programm die Bedürfnisse der Studentinnen getroffen hatten.
Podiumsdiskussion mit Unternehmerinnen, Managerinnen und Studentinnen
FH Mainz
None
Mitorganisatorin Prof. Dr. Susanne Rank
None
Criteria of this press release:
Business and commerce, Journalists, Students, Teachers and pupils, all interested persons
Economics / business administration, Social studies
regional
Cooperation agreements, Schools and science
German
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