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02/07/2011 16:06

Erster Bachelorjahrgang Interaktionsgestaltung macht Abschluss

Ingrid Scholz M. A. Pressestelle
Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd

    2007 haben sie ihr Studium an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd (HfG) begonnen – zum Ende des Wintersemesters 2010/11 macht die erste Generation Interaktionsgestalter an der HfG nun den Bachelorabschluss.

    Interaktionsgestaltung ist der jüngste Bachelorstudiengang, den die HfG Schwäbisch Gmünd anbietet. Das Interesse an der auf digitale Medien ausgerichteten Designfachrichtung ist in den dreieinhalb Jahren ihres Bestehens – Interaktionsgestaltung gibt es hier seit dem Wintersemester 2007/08 – kontinuierlich gestiegen. Mittlerweile können Studienanfänger zweimal jährlich, zum Sommer- und zum Wintersemester damit starten.

    Die Themen der Interaktionsgestaltung sind sehr weit gefasst, denn der Studiengang verknüpft Elemente aus der Kommunikations- und der Produktgestaltung und kombiniert sie mit Inhalten angrenzender Disziplinen, wie beispielsweise der Mechatronik oder Usablity. „Wer Interaktionsgestaltung studiert, versteht sich letztlich als Mittler zwischen komplexen Gerätetechnologien und den unterschiedlichen Anwenderbedürfnissen“, erläutert der Studiengangsleiter Prof. Hans Krämer. Dabei gehe es vor allem um die Auseinandersetzung zwischen Mensch und Maschine, wie beispielsweise bei der Entwicklung und Gestaltung von grafischen Benutzeroberflächen (Displays) zur verständlicheren Eingabe und dem Abruf von Informationen, um interaktive Unterrichtsmedien, die Struktur und das Design komplexer Internetseiten sowie auch um Ausstellungskonzepte und die Erforschung zukünftiger Produkte und Dienstleistungen.“

    Neben einer Portion technischem Grundverständnis und dem Interesse an digitalen Medien, ist vor allem viel Kreativität gefragt und die Fähigkeit, auch einmal um die Ecke zu denken.
    Krämer: „Wir haben für unsere Studierenden hier ein Medienlabor eingerichtet, in dem sie mit neuesten Technologien arbeiten und sich auch ausprobieren können.“

    Die Berufschancen junger Interaktionsgestalter sind daher durchaus optimistisch zu bewerten: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass die ersten Absolventen, die nun zum Ende des Wintersemesters 2010/11 den Abschluss machen, ihren Weg als Freiberufler oder angestellt in kleineren oder größeren Designbüros, in IT- oder Web-Unternehmen oder in den Entwicklungsabteilungen großer Unternehmen machen werden“.


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    Criteria of this press release:
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    Art / design
    regional
    Studies and teaching
    German


     

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