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07/25/1996 00:00

Fortbildung für afrikanische Ingenieure

Carsten Feller M. A. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fachhochschule Schmalkalden

    Mediendienst der Fachhochschule Schmalkalden

    FH Schmalkalden beschreitet ,Neuland": Fortbildung fuer 29 Ingenieure aus Aethiopien und Eritrea projektiert

    Schmalkalden (fhs). 29 Elekroingenieure aus Aethiopien und Eritrea erwartet die Fachhochschule Schmalkalden (Thueringen) zu einem umfangreichen Fortbildungsprogramm im kommenden Wintersemester. Das Projekt zur ,Instandhaltung elektrischer und elektronischer Anlagen" wird von der Carl Duisberg Gesellschaft (CDG) organisiert und kostet alles in allem ca. 600.000 Mark. Diese Summe finanziert das Bundesministerium fuer wirtschaftliche Zusammenarbeit.

    Seine Fachhochschule betrete mit dieser Unternehmung ,voelliges Neuland", teilte Projektbetreuer Prof. Dr. Horst Schaefer in einem Pressegespraech mit. Erstmals werde man in grossem Umfang in internationalem Rahmen quasi als Consulter taetig. Die insgesamt zehnmonatige Ausbildung der 28 Maenner und einer Frau vom Horn von Afrika zeichne sich durch ihre Bedarfs-, Partner- und Prozessorientierung aus, stellte Dr. Ellen Druenert, Leiterin der Erfurter CDG-Landesstelle heraus.

    Im Vordergrund steht die praktische Weiterbildung an modernstem elektrotechnischem Equipment. Dazu eigne sich die FH Schmalkalden aufgrund ihres aktuellen technischen Standards in vorzueglicher Weise. Die 29 Kursteilnehmer bekleiden in Betrieben ihrer Heimatlaender Fuehrungspositionen und werden individuell und spezifisch nach ihren jeweiligen Anforderungen geschult.

    Im Anschluss an zwei Ausbildungsbloecke von September bis Dezember 1996 und Februar bis April 1997, in denen neben elektrotechnischem auch oekologisches und Management-Know-How vermittelt wird, findet eine einmonatige Praxisphase in Betrieben vor Ort in Suedthueringen statt. Derzeit absolvieren die 29 Afrikaner einen Deutsch-Intensivkurs in Saarbruecken und Radolfzell.

    FH-Rektor Prof. Dr. Jens Goebel unterstrich die Wechselwirkung zwischen den Kulturen, von der auch die Schmalkalder Region und Fachhochschule profitieren werde. Andererseits koenne man sich gegenueber den afrikanischen Gaesten ,als internationales Kompetenz- Center in einem technologischen Bereich profilieren".

    ,Die Lust, etwas Neues anzupacken", sei eine Motivation fuer die Professoren und Mitarbeiter seiner Hochschule gewesen, das akribisch vorbereitete Fortbildungsprojekt zu gestalten. In die suedthueringische Kleinstadt Schmalkalden werde mit den Gaesten aus Afrika auch mehr internationales Ambiente einziehen.

    Kontakt: Wolfgang Hirsch, Pressestelle der FH Schmalkalden Blechhammer, 98574 Schmalkalden, Tel.: 0 36 83 6 88 - 1 28; Fax: 0 36 83 6 88 - 1 27


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    Criteria of this press release:
    Electrical engineering, Energy
    transregional, national
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    German


     

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