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06/08/2011 15:10

Studio Hamburg Nachwuchspreis 2011 - HFF-Diplomfilm „Vergiss Dein Ende“ ist Bester Film

Nina Joana Schübel Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg

    Mit einer festlichen Gala wurden gestern Abend die diesjährigen Preisträger des Studio Hamburg Nachwuchspreises 2011 ausgezeichnet. Als Besten Film kürte die Jury den Spielfilm „Vergiss Dein Ende“ und würdigte damit erst- und einmalig „die künstlerische Gesamtleistung“ des ganzen Teams. Regisseur Andreas Kannengießer, Drehbuchautor Nico Woche und Kameramann Stephan Fallucci nahmen den mit 5.000 Euro dotierten Preis stellvertretend entgegen.

    In VERGISS DEIN ENDE geht es um Einsamkeit. Der Film erzählt die Geschichte von Hannelore, die aufopfernd ihren dementen Mann pflegt und sich dabei physisch und psychisch völlig verausgabt. Ihr Nachbar Günther – in tiefer Trauer um seinen verstorbenen Lebenspartner – verreist und Hannelore folgt ihm - aus dem Augenblick heraus, spontan und ohne einen Gedanken an die Pflichten daheim. Sohn Heiko muss einspringen und macht der Mutter bittere Vorwürfe. Günther will Hannelore helfen und doch zieht er sie immer mehr an den Rand des eigenen Abgrunds ...

    Die Idee zum Film entstand vor drei Jahren. Andreas Kannengießer las das Drehbuch von Nico Woche und war vom Stoff überzeugt. Beide brachten ihr Diplomfilm-Budget ins Projekt ein. Indem sie den Kameramann Stephan Fallucchi, den Szenenbildner Adán Hernández Salazar und die Produktionsleiterin Christine Rau als weitere Diplomanden gewannen, konnten sie die verfügbaren Finanzen zwar etwas aufstocken, doch realisiert werden konnte der Film letztlich nur, weil sich ein hochprofessionelles Team fand, alle Beteiligten vom Vorhaben überzeugt an ihre Grenzen gingen und die Hauptdarsteller Renate Krößner, Dieter Mann und Hermann Beyer auf die Gagen verzichteten.

    Gedreht wurde in 33 Tagen und auf Zelluloid - „ein bisschen Retro“ (Kannengießer) - und mit dem Gefühl, das der nächste Dreh digital sein wird. Vom Dokumentarfilm kommend, wollte Andreas Kannengießer das Gefühl für den Augenblick bewahren und die Schauspieler frei agieren lassen - eine Herausforderung für den Kameramann Stephan Fallucchi, die er meisterlich bewältigte.

    „Mit der speziellen und einmaligen Auslobung eines Preises für den „Besten Film“ würdigt die Jury das herausragende Zusammenspiel von Buch, Regie, Kamera, Schnitt, Musik und die makellose schauspielerische Leistung der atemberaubend großartigen Schauspieler Renate Krößner und Hermann Beyer. Fern jeder Sentimentalität leuchtet „Vergiss Dein Ende“ gerade in den schmerzhaftesten und scheinbar hässlichsten Momenten und strahlt, wenn sich seine vom Leben verletzten Helden schrankenlos ihren Gefühlen ausliefern, eine Herzenswärme aus, die zu Tränen rührt.“ (Jurybegründung)

    Bis auf die Cutterin Mirja Gerle und die Szenenbildnerin Barbara Falkner haben alle anderen Teammitglieder ihr Studium an der HFF inzwischen erfolgreich abgeschlossen – Mischtonmeister Silvio Naumann und Anna Wendt, die den Film in Koproduktion mit der HFF und cine plus realisierte, schon vor mehreren Jahren.
    Filme wie VERGISS DEIN ENDE stehen sinnfällig für das Babelsberger Konzept, das auf Spezialisten setzt. Damit reproduziert die Ausbildung an der HFF in hohem Maße die Arbeitsteiligkeit des Medienbereichs. Studierende aus elf Studiengängen finden sich früh in gemeinsamen Projekten und arbeiten unter praxisnahen Bedingungen in kreativen Teams zusammen.

    Die HFF gratuliert Andreas Kannengießer und seinem Team und wünscht allen Beteiligten weiter viel Erfolg im Beruf.


    Images

    Szenenfoto mit Renate Krößner und Hermann Beyer
    Szenenfoto mit Renate Krößner und Hermann Beyer
    Source: HFF

    Andreas Kannengießer
    Andreas Kannengießer
    Source: HFF


    Criteria of this press release:
    Journalists
    Art / design, Media and communication sciences
    transregional, national
    Contests / awards
    German


     

    Szenenfoto mit Renate Krößner und Hermann Beyer


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