David Chalmers und William Seager bei internationaler Konferenz an der Hochschule
Die Erklärung des Bewusstseins stellt eines der ältesten und komplexesten Probleme der Wissenschaft dar. Ist das Bewusstsein nur eine Verkettung biologischer und chemischer Vorgänge oder ist es mehr? Und wenn es mehr ist, was zeichnet es dann aus? Die Philosophie des Geistes kann bei der Klärung dieser Fragen wichtige Beiträge leisten. In ihr kommen interdisziplinär nicht nur Philosophen, sondern auch Neurowissenschaftler, Biologen und Physiker zusammen. Die von der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München ausgerichtete internationale Konferenz Emergence and Panpsychism widmet sich diesem aktuellen Thema vom 20. bis 24. Juni.
Die international renommierten Philosophen Dr. David Chalmers, Professor an der Australian National University und an der New York University, und Dr. William Seager, Professor an der kanadischen University of Toronto, werden bei einer öffentlichen Auftaktveranstaltung am Montag, 20. Juni, ab 14.45 Uhr, in der Aula der Hochschule (Kaulbachstraße 31) das Thema aus ihrer Sicht beleuchten. Während sich Chalmers in seinem Vortrag mit „Emergenz, Panpsychismus und Russelschem Monismus“ befasst, stellt Seager die Frage: „Weshalb Physikalismus?“
Die Konferenz bildet den Auftakt zur 40-Jahr-Feier der Hochschule für Philosophie. Im Wintersemester 2011/12 finden dazu verschiedene weitere Veranstaltungen statt. Gefördert wird die Konferenz von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Dilthey-Fellowship „Das Rätsel des Bewusstseins“ der Volkswagen-Stiftung und dem Förderverein pro philosophia e.V. Die Konferenzsprache ist Englisch.
Weitere Informationen und das vollständige Programm der Konferenz finden Sie im Internet unter http://www.geiststaub.de/MD_2011_Munich.html
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Philosophy / ethics
transregional, national
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