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05/24/2012 14:00

Mannheim: Sachkunde beim Bluthochdruck

Klaus Wingen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums
Universitätsmedizin Mannheim

    Europäische Fachgesellschaft würdigt Arbeit der UMM-Internisten

    Die Bezeichnung „Exzellenzzentrum für Bluthochdruck“ darf jetzt die V. Medizinische Klinik der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) führen. Die europäische Fachgesellschaft für Bluthochdruck hat der von Professor Dr. med. Bernhard Krämer geleiteten internistischen Universitätsklinik per Urkunde bescheinigt, dass sie die nötigen Anforderungen und Qualifikationen erfüllt.

    In Baden-Württemberg ist Mannheim das erste dieser auf europäischer Ebene akkreditierten Exzellenzzentren. Überreicht wurde das entsprechende Zertifikat am 27. April im Verlauf des diesjährigen Kongresses der „European Society of Hypertension“ in London. Die V. Medizinische Universitätsklinik ist neben dem Bluthochdruck auf Nephrologie (Nierenerkrankungen), Endokrinologie (Drüsenerkrankungen) und Rheumatologie (Bewegungs- und Autoimmunerkrankungen) spezialisiert. Sie verzeichnet rund 8.000 Patienten pro Jahr.

    Bluthochdruck gilt als Volkskrankheit, die – erkannt oder unerkannt und mehr oder weniger ausgeprägt – nach Schätzung der Ärzte jeden zweiten Deutschen ereilen dürfte. Unbehandelt droht eine Schädigung der Gefäße, zugleich erhöht er das Risiko, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden. Zu den unerwünschten Folgen zählt einer aktuellen Studie zufolge übrigens auch, dass hoher Blutdruck die Gedächtnisleistung beeinträchtigt.

    Die für die Ernennung zu einem Exzellenzzentrum nötigen Voraussetzungen sind vielfältig. Klinikdirektor Professor Dr. Bernhard Krämer: „Zum einen wird eine umfassende Sachkunde in der Diagnostik eingefordert, denn Bluthochdruck kann beispielsweise auch auf einer Fehlfunktion der Nieren oder des Drüsensystems beruhen.“ Für die Therapie bedeutet dies eine entsprechend breite Palette an Vorgehensweisen, von der medikamentösen Behandlung bis hin zur Implantation eines so genannten Stents, der die Nierenarterien aufdehnt. „Interdisziplinäre Krankenversorgung und Forschung gehen hier Hand in Hand, und genau dies wird von einem international anerkannten Zentrum mit mehreren auf nationaler und europäischer Ebene zertifizierten Hypertoniespezialisten auch erwartet,“ ergänzt der Leitende Oberarzt der V. Medizinischen Klinik, Professor Dr. med. Rainer Birck.


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