Hochmodernes Großgerät zur Qualitätskontrolle unterstützt praxisnahe Lehre an der Hochschule Harz

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07/14/2013 06:50

Hochmodernes Großgerät zur Qualitätskontrolle unterstützt praxisnahe Lehre an der Hochschule Harz

Andreas Schneider Dezernat Kommunikation und Marketing
Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)

    Mit Ablauf des aktuellen Sommersemesters beendeten fünf Studierende des Wirtschaftsingenieurwesens am Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz das Wahlpflichtfach „Angewandte Koordinatenmesstechnik“. Die angehenden Akademiker sind die ersten Absolventen des innovativen Aufbaukurses, der die komplexe Arbeit mit dem hochmodernen Koordinatenmessgerät CONTURA-G2-RDS der Firma Zeiss vermittelt, das sowohl mit schaltenden und scannenden Tastköpfen als auch mit einem optischen Tastkopfsystem ausgestattet ist; gesteuert wird es mit Hilfe der Mess-Software CALYPSO. Die praktische Anwendung liegt vor allem im Qualitätsmanagement.

    Die Lehrveranstaltung lief über zwei Semester und behandelte im Anschluss an die Grundlagen der Koordinatenmesstechnik anspruchsvolle Themen wie konstruktive Tolerierungsmethoden inklusive der zugehörigen Normung. Parallel dazu beschäftigte sich der praktische Teil mit der zeichnungsgerechten Vermessung diverser Bauteile aus der Fahrzeugtechnik. Prof. Dr. Johann Krauser, Hochschullehrer für Physik/ Grundlagen der Elektrotechnik, leitet den Kurs Hand in Hand mit Laboringenieur Bernd Stackfleth. Er betont: „Alle Beispiele bereiten optimal auf das Berufsleben vor, außerdem bot der Besuch eines Wernigeröder Unternehmens, in dem diese Maschinen rund um die Uhr laufen, einen wichtigen Einblick in die Praxis der Qualitätskontrolle auf dem Gebiet der Getriebe- und Antriebstechnik.“ Die Studierenden waren mit Engagement und Talent bei der Sache. „Man konnte die Begeisterung bei der selbstständigen Programmierung spüren“, so die Dozenten. Alle fünf haben die Prüfung - bei der es u.a. um die Vermessung eines PKW-Zylinderkopfes inklusive Fehlersuche und Rückschlussgewinnung auf die Fertigung ging - mit Bravour bestanden.

    Die Nachfrage nach dem Aufbaukurs ist groß, umso stolzer zeigten sich die Studierenden, die dabei sein konnten. Carlo Walther aus Tangermünde verfügt über eine Vorbildung als Werkstoffprüfer, er war sehr zufrieden: „In der kleinen Gruppe lernte es sich hervorragend, jeder bekam die Chance, die Maschine zu bedienen, außerdem war die Mischung zwischen wissenschaftlichem Hintergrundwissen und praktischer Anwendung perfekt“, so der 28-Jährige, der aktuell seine Bachelor-Arbeit am Fachbereich Automatisierung und Informatik zum Großgerät „Virtuelles Kraftwerk“ verfasst. Studentin Olga Pechena aus Celle stimmte zu: „Das Verhältnis von Theorie und Praxis war sehr ausgewogen und eine gute Ergänzung zu den Vorlesungen - außerdem war der hohe Anspruch genau richtig“, so die 23-Jährige. Auch sie schreibt derzeit ihre Abschlussarbeit und sieht sich als Wirtschaftsingenieurin im kaufmännischen Bereich an der Schnittstelle zu technischen Fragestellungen.

    Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Harz vermittelt sowohl ingenieur- als auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse und methodische Kompetenz. Im dritten Semester wird zwischen den drei Studienrichtungen Automatisierungstechnik, Erneuerbare Energien sowie Internationales Wirtschaftsingenieurwesen gewählt. Die Bewerbungsfrist zum Wintersemester 2013/14 läuft noch bis zum 31. August. Weiterführende Informationen sind unter www.hs-harz.de/wing oder bei Margret Wachsmuth unter studienberatung@hs-harz.de bzw. telefonisch unter 03943 659 127 abrufbar.


    Criteria of this press release:
    Journalists, Teachers and pupils
    Electrical engineering, Information technology, Materials sciences, Physics / astronomy
    regional
    Miscellaneous scientific news/publications, Studies and teaching
    German


    Der Höhepunkt des Aufbaukurses war die Übergabe der Abschluss-Zertifikate, die die erfolgreiche Kursteilnahme offiziell bestätigen. Prof. Dr. Johann Krauser ist überzeugt: „Ein solches Dokument ist ein großes Plus in der Bewerbungsmappe“.


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