Ende November beginnt die Weltklimakonferenz in Paris. Das erklärte Ziel der 195 Teilnehmerstaaten ist ein neues Abkommen, in dem sie sich verbindlich zur Reduktion ihrer Treibhausgas-Emissionen bekennen. Dabei geht es vor allem um die Verringerung des Ausstoßes von Kohlenstoffdioxid (CO2). So soll die Erderwärmung bis zum Jahr 2100 auf zwei Grad Celsius begrenzt werden. Wie wichtig dieses Bestreben ist und mit welchen Folgen wir im Falle des Scheiterns rechnen müssen, erklärt die Meteorologin Daniela Jacob, Leiterin des Climate Service Center Germany, in der Titelstrecke der neuen „Helmholtz Perspektiven“.
Das Forschungsmagazin der Helmholtz-Gemeinschaft gibt in Reportagen, Interviews und Kommentaren Einblicke in Themen aus der Wissenschaft und Bildung – und stellt auch die Menschen vor, die dahinter stehen.
Weitere Themen dieser Ausgabe:
• Die Zukunft der Hochschulen: Im September hat Horst Hippler seine zweite Amtszeit als Präsident der Hochschulrektorenkonferenz – der „Stimme der Hochschulen“ – angetreten. In den kommenden drei Jahren stehen die grundlegenden Themen der deutschen Hochschulpolitik auf seiner Agenda. Mit uns hat er über die Fortführung der Exzellenzinitiative, die Zusammenarbeit der Hochschulen mit den außeruniversitären Forschungseinrichtungen und die Bewältigung der hohen Studentenzahlen gesprochen.
• Unsere Süchte des Alltags: Wann wird eine Gewohnheit zur Sucht? Dass Alkohol oder Zigaretten abhängig machen können, ist gemeinhin bekannt. Doch auch der Verzicht auf den morgendlichen Kaffee, die Schokolade zwischendurch oder das ständig griffbereite Smartphone wären für viele Menschen eine echte Qual. Welche Mechanismen stecken hinter diesen alltäglichen Eigenarten und wie bedenklich sind sie?
• Diskussion um Zeitverträge: In der Wissenschaft sind befristete Anstellungen üblich – oft gekoppelt mit projektgebundenen Fördergeldern. Die Regierung will dazu noch in diesem Jahr ein neues Gesetz auf den Weg bringen. Es soll unter anderem die Zahl und die Laufzeit der befristeten Arbeitsverträge regeln. Doch neben den Wissenschaftlern ist häufig auch technisches und administratives Personal befristet angestellt. Welche Vorteile hat der Arbeitgeber davon und was bedeutet das für die Arbeitnehmer? Zwei Blickwinkel von Elke Luise Barnstedt vom Karlsruher Institut für Technologie und Andreas Keller von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft.
Die Helmholtz Perspektiven erscheinen alle zwei Monate und können kostenlos als Druckausgabe im Abo bezogen werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Helmholtz-Gemeinschaft unter www.helmholtz.de/perspektiven.
Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit rund 38.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 18 Forschungszentren und einem Jahresbudget von vier Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).
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