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06/12/2003 13:08

Zahl der Studienanfänger im Sommersemester 2003 nahezu unverändert

Ralf-Michael Weimar Referat "Presse und Kommunikation"
Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW

    Studieren in Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin attraktiv. Dies ergibt sich aus einer ersten Abfrage der Studienanfänger zum Sommersemester 2003, die das Wissenschaftsministerium von den NRW-Hochschulen erhalten hat. Danach haben 13.992 Studierende zum Sommersemester ihr Studium aufgenommen. "Die jungen Menschen nehmen bei ihrer Studienentscheidung den Wissenschaftsstandort Nordrhein-Westfalen in seiner Vielfalt und Qualität an," sagte Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft und betonte weiter: "Die Befürchtung der Kritiker haben sich nicht bewahrheitet, die Einführung der Studienkonten zum Sommersemester 2004 werde junge Menschen reihenweise vom Studium abschrecken."

    Allein an den Universitäten des Landes ist ein Zuwachs an Erstsemester-Studenten von 6,2 Prozent (8.645 auf 9.178) festzustellen. Gegenüber dem Sommersemester 2002 ging die Studienanfängerzahl über alle Hochschulen zwar marginal zurück (um 124 Studienanfänger oder 0,9 Prozent). Doch dies ist auf die Sondersituation der FernUniversität Hagen zurückzuführen, die wegen der noch nicht abgeschlossenen Umstellung der Diplom- und Masterstudiengänge auf Bachelor- und Masterstudiengänge (BA/MA) einen Rückgang von 820 Studienanfängern aufweist.

    Einen Rückgang von knapp zehn Prozent auf 1.700 Studienanfänger verzeichnet Köln als größte Universität. Dies ist aber kein Beleg sinkender Studiennachfrage, sondern vielmehr die Entscheidung der Universität, bestehende Numerus clausus-Zulassungsbeschränkungen strikt anzuwenden. Ministerin Kraft: "Ich begrüße diesen Schritt in Köln ausdrücklich. Denn die Universität selbst klagt seit langem über die extremen Überbelastungen. Hier einen Entspannungsprozess einzuleiten ist sinnvoll." An der Universität Düsseldorf beginnen 360 Anfänger ihr Hochschulstudium. Im Sommersemester 2002 hatten sich zwar noch 383 Studienanfänger eingeschrieben, davon aber 282 für ein Lehramtsstudium. Die Lehrerausbildung wurde in Düsseldorf jedoch zum Wintersemester 2002/03 eingestellt. Dem rechnerischen "Verlust" steht also eine deutliche Nachfragesteigerung in den anderen Fächern gegenüber.

    Deutliche Steigerungen verbucht die RWTH Aachen mit einem Aufwuchs von 57,1 Prozent auf 567 Studienanfänger und Münster mit einem Plus von 23,2 Prozent auf 1.190 Studienanfänger. Auch die Universitäten Siegen und Wuppertal melden Zuwächse von 32,1 Prozent auf 424 und 30,6 Prozent auf 410 Erstsemester-Studierende. Dies ist vor allem auf die gestiegene Nachfrage in Lehramtsstudiengängen zurückzuführen.

    Es liegen nun auch erste Zahlen vor, die die besondere Attraktivität der neuen Bachelor- und Masterstudiengänge belegen. So erhöhte sich die Zahl der Studienanfänger in den BA-Studiengängen von 1.645 auf über 3.600 (über 120 Prozent). In den MA-Studiengängen stieg die Nachfrage um 74 oder 27 Prozent. Ministerin Kraft: "Dies zeugt von der hohen Attraktivität der neuen konsekutiven Studiengänge. Ich werde auch weiterhin darauf drängen, die neuen Abschlüsse zügig in NRW einzuführen." Einer der Nutznießer ist die Universität Bielefeld, die das gesamte Studienangebot einschließlich der Lehramtsausbildung auf Bachelor und Master umgestellt hat. Dort steigt die Zahl der Studienanfänger um 27,2 Prozent auf 613. Mindestens die Hälfte der Studienanfänger, die den Zuwachs ausmachen, kommen aus Niedersachsen.


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Studies and teaching
    German


     

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