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04/18/2017 17:27

SAVE THE DATE: »Smart City-Kongress« am 16./17. Oktober 2017

Dr. Klauspeter Strohm Referat für Information und Kommunikation
Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer

    Der „Smart City-Kongress“ an der Universität Speyer nimmt aktuelle Trends und Debatten zur digital vernetzten Stadt in den Blick. Die zweitägige Tagung fokussiert nicht nur Fragen nach den regulatorischen und binnenorganisatorischen Herausforderungen für die öffentliche Verwaltung, sondern auch Möglichkeiten der Kooperation zwischen staatlichen und privaten Stellen. Das vielseitige Programm richtet sich an Interessierte aus Verwaltung, Wissenschaft, kommunalen Unternehmen, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Veranstalter sind die Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer und das Bundesamt für Raumwesen und Bauordnung (Bonn).

    Im urbanen Raum führen Luftverschmutzung, Verkehrsstaus und hoher Ressourcenverbrauch zu neuen Herausforderungen für eine nachhaltige Stadtpolitik. Aber auch im ländlichen Raum bringt die zeitgemäße Daseinsvorsorge einer sich wandelnden Gesellschaft tradierte administrative Strategien an ihre Grenzen. Weltweit haben es sich Smart Cities zur Aufgabe gemacht, die Datenberge ihrer Einflussbereiche in einem Ökosystem zusammenzuführen und für Zwecke der Gemeinwohlentwicklung und Wertschöpfung nutzbar zu machen – mit dem Ziel, das Leben in den Kommunen nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten.

    Während die Datenströme der Bürger täglich anschwellen und digitale Sensoren die analoge (Um)Welt in immer größerem Umfang vermessen, verlassen die ersten Anwendungen künstlicher Intelligenz die Versuchslabore und avancieren zu den Steuerungsinstanzen der Smart City. Hinzu kommen zahlreiche Alltagsgegenstände und öffentliche Infrastrukturknotenpunkte, die in einem „Internet der Dinge“ miteinander verbunden sind. Die Fortschritte der Informations- und Kommunikationstechnologie im 21. Jahrhundert machen es mittlerweile möglich, die Datenmassen nicht nur zu erfassen, sondern sie auch in Echtzeit auszuwerten. Doch wem gehören all die digitalen Daten und wer darf sie wie nutzen?

    Beim Aufbau einer „Smart City“ stehen zahlreiche Industriepartner bereit, die innovative Technologien und umfassende Lösungsansatz zur Digitalisierung der Stadt anbieten und dabei naturgemäß ihre eigene wirtschaftliche Wertschöpfung im Blick haben. Oftmals stammen die Konstruktionsmaximen für „Smart Cities“ aus den Forschungslaboren der IT-Konzerne oder den Denkfabriken von Beratungsunternehmen.

    Währenddessen hält das Alltagsgeschäft die Kommunalverwaltung (und -aufsicht) zu sehr im Bann, um im Umgang mit den technologischen und organisatorischen Innovationsansätzen Erfahrungen sammeln zu können. Zwar finden sich hier und da Leuchtturmprojekte für Bürger und Weiterbildungsangebote für Verwaltungsmitarbeiter – doch die Debatte zur digital vernetzten Stadt kommt nur schleppend in Fahrt. Dabei ist es eine der bedeutendsten Zukunftsfragen, wie unsere Gesellschaft die Chancen der Digitalisierung nutzen kann, ohne von ihren Risiken langfristig überrollt zu werden.

    Der Smart-City-Kongress richtet sich an alle, die sich mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung auf kommunaler Ebene beschäftigen. Ziel ist es, eine gemeinsame Plattform für die Debatten in Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zu schaffen – nicht nur zur inhaltlichen Auseinandersetzung, sondern auch zur Vernetzung der Akteure.

    Zur Zielsetzung der Tagung, die künftig einmal jährlich stattfinden soll, erklärt ihr wissenschaftlicher Leiter Prof. Dr. Mario Martini: „Aufgabe von Wissenschaft und Verwaltung in Zeiten der Digitalisierung ist es, das Gemeinwohlziel des Staates mit den technologischen Innovationen zu synchronisieren. Unser Ziel muss sein, – unter den Rahmenbedingungen des digitalen Wandels – Persönlichkeitsschutz, tragfähige Organisationsstrukturen und IT-Sicherheit auf der einen und Benutzerfreundlichkeit der Angebote, Partizipation und Ko-Kreation auf der anderen Seite zu einer diskursiven und zugleich harmonischen Grundlage des Zusammenlebens zu fusionieren.“

    Anmeldung
    Eine Anmeldung ist erforderlich und über das Tagungssekretariat der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer unter folgenden Kontaktdaten möglich:
    Tel. 06232/654-229 oder -269+
    Fax. 06232/654-488
    E-Mail tagungssekretariat@uni-speyer.de
    Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer
    Tagungssekretariat
    Freiherr-vom-Stein-Straße 2
    67346 Speyer.
    Die Tagung ist kostenpflichtig. Sie ist grundsätzlich (nach näherer Maßgabe landesrechtlicher Regelungen) als Fortbildungsveranstaltung bzw. Fachlehrgang anerkennungsfähig. Die Vorträge finden in der Aula der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer statt.

    Kontakt zu den Veranstaltern:
    Prof. Dr. Mario Martini,
    Lehrstuhl für Verwaltungswissenschaft, Staatsrecht, Verwaltungsrecht und Europarecht
    Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer
    Freiherr-vom-Stein-Str. 2, D-67346 Speyer
    Telefon: 06232/654-338 (Sekretariat) bzw. -403
    Fax: 06232/654-404
    E-Mail: martini@uni-speyer.de

    Eva Schweitzer
    Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
    I 5 – Digitale Stadt, Risikovorsorge und Verkehr
    Deichmanns Aue 31-37
    53179 Bonn
    Tel.: +49 228 99401 1654
    Fax.: +49 228 99401 1549
    Mail: eva.schweitzer@bbr.bund.de


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    Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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    Criteria of this press release:
    Journalists
    Information technology, Politics, Social studies
    transregional, national
    Advanced scientific education, Scientific conferences
    German


     

    Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung


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