Die deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI) hat Dr. Philipp Schommers mit dem „Förderpreis für Klinische Infektionsforschung“ der Meta-Alexander-Stiftung ausgezeichnet. Verliehen wurde der Preis am 30. September 2017 in Hamburg im Rahmen der gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF).
Ausgezeichnet wurde Dr. Schommers für seine Forschung an HIV-assoziierten Lymphomen, die er im Rahmen der deutschen HIV-Lymphomkohorte durchführte. Im Vergleich zu Menschen ohne HIV Infektion, treten maligne B-Zell Lymphome bei HIV-infizierten Patienten deutlich häufiger auf. Dieses wurde schon früh während der HIV-Epidemie erkannt und HIV-assoziierte Non-Hodgkin-Lymphome wurden rasch als AIDS-definierende Erkrankung eingeteilt.
Das Ziel der deutschen HIV-Lymphomkohorte ist es, die Behandlung und das Überleben von Patienten mit HIV-assoziierten Lymphomen zu erfassen und dadurch bessere Therapien zu ermöglichen. Sie ist eine der weltweit größten Datenbanken in diesem Bereich und ist eng verknüpft mit weiteren internationalen Kooperationspartnern. Dr. Schommers hat mit Hilfe dieser Kohorte in zahlreichen Publikationen dazu beigetragen, das Risiko von HIV-assoziierten Lymphomen besser zu verstehen und die Behandlung dieser schweren Erkrankung zu optimieren. Der mit 5.000 Euro dotierte „Förderpreis für Klinische Infektionsforschung“ ist der wichtigste Nachwuchspreis der DGI und wird einmal jährlich vergeben.
Dr. Philipp Schommers ist Arzt an der Klinik I für Innere Medizin (Direktor: Prof. Dr. Michael Hallek) und arbeitet und forscht derzeit im Labor für Experimentelle Immunologie unter der Leitung von Prof. Dr. Florian Klein am Institut für Virologie.
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