idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instance:
Share on: 
10/26/2017 16:43

Zwischen Schwaben und dem Schwarzem Meer - “1. Danube Conference for Higher Education" in Ulm

Andrea Weber-Tuckermann Pressestelle
Universität Ulm

    Die Donau ist eine der wichtigsten Lebensadern Europas. Sie gehört zu den ältesten Handelswegen der Menschheit und verbindet heute Menschen in zehn Ländern zu einem gemeinsamen Kulturraum. Auch die Universitäten entlang der Donau sind traditionell eng miteinander verbunden. Um dieses wissenschaftliche Band zu stärken, findet nun am 2. und 3. November in der Sparkasse Ulm die „1. Danube Conference for Higher Education“ statt. Rektoren, Kanzler und andere hochrangige Vertreter aus sechs Ländern und neun Donau-Universitäten tagen dort gemeinsam zu Fragen der Hochschulführung und des universitären Wissenschaftsmanagements.

    Die Donau ist eine der wichtigsten Lebensadern Europas. Sie gehört zu den ältesten Handelswegen der Menschheit und verbindet heute Menschen in zehn Ländern zu einem gemeinsamen Kulturraum. Auch die Universitäten entlang der Donau sind traditionell eng miteinander verbunden. Um dieses wissenschaftliche Band zu stärken, findet nun am 2. und 3. November in der Sparkasse Ulm die „1. Danube Conference for Higher Education“ statt. Rektoren, Kanzler und andere hochrangige Vertreter aus sechs Ländern und neun Donau-Universitäten tagen dort gemeinsam zu Fragen der Hochschulführung und des universitären Wissenschaftsmanagements. Unterstützt wird die Donau-Konferenz der Universität Ulm von der Péter Horváth-Stiftung und der Sparkasse Ulm.

    Die Teilnehmer der Tagung kommen aus den Donaustädten Ulm und Regensburg, aus Wien und Krems, aus Budapest und Bratislava, aus Belgrad und aus Russe (Bulgarien). „Der europäische Hochschulraum ist im Hinblick auf die Lehre bereits Realität. Ein lohnenswerter Schritt ist daher, dass wir nun auch hinsichtlich der unterschiedlichen Traditionen des Wissenschaftsmanagements voneinander lernen“, sagt Mischa Seiter, Professor am Institut für Technologie- und Prozessmanagement an der Uni Ulm und Gastgeber der Tagung.

    Auf der Agenda steht die Professionalisierung von Leitungsstrukturen und Verwaltungsprozessen auf der Hochschulebene. Wie können die universitären Managementprozesse an heutige Herausforderungen angepasst werden? Wie lässt sich die wissenschaftliche Wertschöpfung durch Steuerungsinstrumente fördern? Diskutiert werden soll dabei auch das Spannungsverhältnis zwischen Kanzler und Präsident, die in ihren Ämtern ganz eigene, mitunter sehr verschiedene Perspektiven verfolgen. Aber auch andere Themen stehen auf dem Programm: von der Akkreditierung als Governance-Instrument, über das Krisenmanagement bis hin zur guten wissenschaftlichen Praxis. Behandelt werden zudem konkrete betriebswirtschaftliche Fragen, beispielsweise zu Controlling-Mechanismen in der universitären Praxis. Und natürlich wird man einen Blick in die Zukunft werfen und herausfinden wollen, was wohl in den nächsten zehn Jahren auf die Donau-Universitäten zukommt.

    „Die Konferenz leistet einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung im Donauraum“, so Professor Péter Horváth. Der Stiftungsgründer, der die Tagung mitinitiiert und -gefördert hat, stammt selbst aus Ungarn und hat in Budapest sein Universitätsstudium begonnen. „Das Thema der Konferenz entspricht in doppeltem Sinne dem Stiftungszweck meiner Péter Horváth-Stiftung: Es befruchtet gleichzeitig die Kommunikation zwischen den Donauraum-Universitäten und das Wissen über Hochschulmanagement“, so der Wirtschaftswissenschaftler.

    Weitere Informationen:
    Oliver Treusch, Tel.: 0711 / 620 32 68 8001, E-Mail: OTreusch@ipri-institute.com;
    Norman Nitzsche, Tel: 0731 / 50 25017, E-Mail: norman.nitzsche@uni-ulm.de;
    Informationen im Netz gibt es unter: www.danubeconference.org


    More information:

    http://: www.danubeconference.org


    Images

    Stadtansicht von Ulm mit Donau
    Stadtansicht von Ulm mit Donau
    Source: Foto: Othmar Marti

    Prof. Mischa Seiter
    Prof. Mischa Seiter
    Source: Foto: Elvira Eberhardt / Uni Ulm


    Attachment
    attachment icon Programmübersicht

    Criteria of this press release:
    Journalists
    interdisciplinary
    transregional, national
    Cooperation agreements, Transfer of Science or Research
    German


     

    Stadtansicht von Ulm mit Donau


    For download

    x

    Prof. Mischa Seiter


    For download

    x

    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).