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12/07/2017 14:19

Willy Benz zum Präsidenten des ESO-Rats gewählt

Nathalie Matter Corporate Communication
Universität Bern

    Der ESO-Rat, das Leitungsorgan der Europäischen Südsternwarte ESO, hat Professor Willy Benz von der Abteilung für Weltraumforschung und Planetologie der Universität Bern und vom NCCR PlanetS heute zum neuen Präsidenten des ESO-Rats gewählt.

    Die Europäische Südsternwarte ESO ist die führende europäische Organisation für astronomische Forschung und stellt moderne Forschungseinrichtungen für Astronominnen und Astrophysiker bereit, um unter optimalen Bedingungen forschen zu können. Nun wurde Willy Benz, Professor für Physik und Astrophysik an der Universität Bern und Direktor des Nationalen Forschungs-schwerpunkts (NCCR) PlanetS, zum Präsidenten ihres Rats gewählt. Er tritt sein Amt am 1. Januar 2018 an. Christian Leumann, Rektor der Universität Bern, gratuliert Willy Benz zur Ernennung und sieht darin eine Bestätigung für den Forschungsplatz Bern: «Diese Wahl spricht für die erstklassige Weltraumforschung an der Universität Bern und die starke internationale Vernetzung unserer Forschenden.»

    Fortsetzung einer langen Zusammenarbeit

    Willy Benz freut sich auf sein neues Amt: «Ich fühle mich sehr geehrt, dass der Rat mir diese verantwortungsvolle Aufgabe anvertraut hat. Die Einrichtungen der ESO zählen zu den besten astronomischen Einrichtungen weltweit und decken einen breiten Wellenlängenbereich und eine Vielzahl an Techniken und Teleskopgrössen ab. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im kommenden Jahr.»

    In seiner Forschung beschäftigt sich Willy Benz bereits seit Mitte der 1980er-Jahre schwerpunktmässig mit Planeten innerhalb und ausserhalb des Sonnensystems. In die ESO ist Willy Benz seit Mitte der 2000er-Jahre stark eingebunden. Er war Vorsitzender des Scientific Technical Committee und seit 2015 Schweizer Delegierter im ESO-Rat. Er war Co-Investigator beim Projekt HARPS und ist aktuell beteiligt an ESPRESSO und NIRPS, alles weltweit führende Instrumente für die ESO-Teleskope. Darüber hinaus ist er Co-Investigator beim High Resulution Spectrograph HIRES, einem Instrument, das aktuell für das Extremely Large Telescope ELT, das grösste Teleskop der Welt mit einer Spiegelgrösse von 39m, der ESO entwickelt wird.

    Willy Benz übernimmt das Präsidentenamt von Patrick Roche von der University of Oxford, UK. Die Ratspräsidenten werden jeweils für ein Jahr gewählt und können durch Wiederwahl bis zu drei Jahre im Amt verbleiben.

    Die Europäische Südsternwarte ESO

    Die Europäische Südsternwarte, kurz ESO, ist eine zwischenstaatliche Wissenschafts- und Technologieorganisation auf dem Gebiert der Astronomie. Sie führt ein Programm durch, das sich auf Planung, Bau und Betrieb von leistungsfähigen, bodengebundenen astronomischen Beobachtungseinrichtungen konzentriert, die wichtige wissenschaftliche Entdeckungen ermöglichen. Zudem beteiligt sich die ESO an der Förderung internationaler Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Astronomie.

    Die Teleskope der ESO befinden sich an drei Standorten in der Atacama-Wüste in Chile. Ältester Standort ist La Silla, ein 2’400 Meter hoher Berg 600 Kilometer nördlich von Santiago de Chile. Dort befinden sich mehrere optische Teleskope mit Spiegeldurchmessern von bis zu 3.6 Metern. Am 3.6-Meter-Teleskop auf La Silla ist derzeit HARPS montiert. HARPS, der «High Accuracy Radial-velocity Planet Searcher» ist ein hochpräziser Spektrograf und wird erfolgreich auf der Jagd nach Exoplaneten eingesetzt.

    http://www.eso.org/

    Kontaktpersonen:
    Prof. Dr. Christian Leumann
    Rektor der Universität Bern
    Tel. +41 31 631 82 55 / christian.leumann@rektorat.unibe.ch

    Prof. Dr. Willy Benz
    Physikalisches Institut, Weltraumforschung und Planetologie (WP)
    Tel. +41 31 631 44 03 / willy.benz@space.unibe.ch


    more information:

    http://www.unibe.ch/aktuell/medien/media_relations/medienmitteilungen/2017/medie...


    Criteria of this press release:
    Journalists
    Physics / astronomy
    transregional, national
    Personnel announcements
    German


    Prof. Dr. Willy Benz


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