Wettbewerbsfähigkeit in der Bioindustrie sichern: internationales Ausbildungsprogramm

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02/07/2019 10:43

Wettbewerbsfähigkeit in der Bioindustrie sichern: internationales Ausbildungsprogramm

Melisa Berktas Corporate Communications & Public Relations
Jacobs University Bremen gGmbH

    Fortschritte in der Bioökonomie werden zunehmend durch einen Mangel an ausgebildeten Ingenieuren und Wissenschaftlern gefährdet. Ein von der Europäischen Union im Rahmen des Programms Horizon 2020 finanziertes „Innovatives Ausbildungsnetzwerk“ (ITN) will die Lücken in der Forschungsausbildung schließen. Unter der Leitung von Hector Marcelo Fernandez-Lahore, Professor für Bioverfahrenstechnik, ist die Jacobs University in das interdisziplinäre und internationale Programm eingebunden. Das Projekt wird mit 505.000 Euro über einen Zeitraum von vier Jahren gefördert.

    Die Bioökonomie basiert auf der effizienten Nutzung biologischer Ressourcen wie landwirtschaftlicher Abfallprodukte, Mikroorganismen oder tierische Zellen in einer Nährlösung. Sie umfasst eine Vielzahl von Branchen, etwa die Herstellung von Arzneimitteln, von Lebensmitteln, Chemikalien oder Energie. In der Pharmaindustrie wird dabei zunehmend ein innovatives Produktionsverfahren eingesetzt, das „kontinuierliche downstream processing“, auch als „Aufreinigung Prozessintensivierung“ bekannt. „Es ist umweltfreundlicher, weniger energieintensiv und kostengünstiger als herkömmliche Methoden der Bioverarbeitung", erklärt Prof. Fernandez-Lahore. Es ist aber auch technisch anspruchsvoller und erfordert speziell geschultes Personal.

    Um dieses auszubilden, hat ein Expertenkonsortium aus neun Industriepartnern, acht Universitäten, einer Forschungseinrichtung, einer Regulierungsbehörde und einer Unternehmensberatung ein spezielles Forschungs- und Trainingsprogramm entwickelt. Im Rahmen dieses „Innovative Training Network“ (ITN) bildet die Jacobs University zwei Doktoranden aus, die sich mit innovativen Bioprozessen in der Pharmaindustrie beschäftigen. „Wir wollen dazu beitragen, dass die Bioindustrie ihre führende Position in Europa behält", sagt Fernandez-Lahore.

    Über die Jacobs University Bremen:

    In einer internationalen Gemeinschaft studieren. Sich für verantwortungsvolle Aufgaben in einer digitalisierten und globalisierten Gesellschaft qualifizieren. Über Fächer- und Ländergrenzen hinweg lernen, forschen und lehren. Mit innovativen Lösungen und Weiterbildungsprogrammen Menschen und Märkte stärken. Für all das steht die Jacobs University Bremen. 2001 als private, englischsprachige Campus-Universität gegründet, erzielt sie immer wieder Spitzenergebnisse in nationalen und internationalen Hochschulrankings. Ihre mehr als 1400 Studierenden stammen aus mehr als 100 Ländern, rund 80 Prozent sind für ihr Studium nach Deutschland gezogen. Forschungsprojekte der Jacobs University werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft oder aus dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Union ebenso gefördert wie von global führenden Unternehmen.
    Für weitere Informationen: www.jacobs-university.de
    Facebook | Youtube | Twitter | Instagram | Weibo


    Contact for scientific information:

    Fragen beantwortet:
    Hector Marcelo Fernandez-Lahore | Professor of Biochemical Engineering
    m.fernandez-lahore@jacobs-university.de | Tel.: +49 421 200-3239


    Criteria of this press release:
    Business and commerce, Journalists, Scientists and scholars, all interested persons
    Biology, Economics / business administration, Electrical engineering, Energy, Environment / ecology
    transregional, national
    Advanced scientific education, Research projects
    German


    Prof. Hector Marcelo Fernandez-Lahore ist Professor für Bioverfahrenstechnik an der Jacobs University


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