idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

Imagefilm
Science Video Project
idw-News App:

AppStore



Share on: 
02/19/2019 16:43

Quer durch alle Disziplinen: Handbuch zur Geschlechterforschung

Beate Kostka M.A. Ressort Presse - Stabsstelle des Rektorats
Universität Duisburg-Essen

    Obwohl die Hälfte der Menschheit aus Frauen besteht, spielte das Geschlecht als Kategorie bis in die 1970er Jahre kaum eine Rolle in der Wissenschaft. Wie sich die interdisziplinäre Geschlechterforschung seither entwickelt hat, dokumentiert ein neues Handbuch. Redaktionell betreut wurde es vom Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW an der Universität Duisburg-Essen (UDE).

    Auf 1.566 Seiten bietet es 155 kompakte Überblicksartikel, in denen die unterschiedliche Bedeutung von Geschlecht im jeweiligen Zusammenhang deutlich wird – seien es gesellschaftliche, wirtschaftliche, politische, oder auch kulturelle Bereiche. U.a. geht es um verborgene Armutsrisiken, globale Ungleichheiten, geschlechterkritische Gewaltforschung oder feministische Öffentlichkeiten.

    Das zweibändige Kompendium ist in sieben Schwerpunktbereiche aufgeteilt, die den Forschungsstand beleuchten sowie Schlaglichter auf internationale Debatten werfen. Je nach Fach wird mit spezifischem Datenmaterial und unterschiedlichen Analyseinstrumenten gearbeitet – in der Medizin anders als in der Rechts- oder Kulturwissenschaft.

    „Es brauchte einen langen Atem, um 176 Beteiligte verschiedenster Fachrichtungen für ein solches Projekt zu koordinieren“, erklärt Beate Kortendiek, eine der Herausgeberinnen neben den Professorinnen Dr. Birgit Riegraf (Paderborn) und Dr. Katja Sabisch (Bochum). Sie planen, das Handbuch online weiter fortzuschreiben, denn auch wenn das Buch nun gedruckt vorliegt, so wird es als Projekt keinesfalls abgeschlossen sein. Kortendiek: „Die Geschlechterforschung ist eben ein junges Wissenschaftsfeld.“

    Redaktion: Beate Kostka, Tel. 0203/37 9-2430, beate.kostka@uni-due.de


    Contact for scientific information:

    Dr. Beate Kortendiek, Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW – Koordinations- und Forschungsstelle an der Universität Duisburg-Essen, Tel. 0201/18 3-6134, beate.kortendiek@netzwerk-fgf.nrw.de


    Original publication:

    https://link.springer.com/referencework/10.1007%2F978-3-658-12500-4


    Criteria of this press release:
    Journalists, all interested persons
    Cultural sciences, Politics, Social studies, Teaching / education
    transregional, national
    Scientific Publications
    German


    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).