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06/07/2019 15:30

TU Berlin: Auftaktfest Campus Ost / Einladung zum 13.6.2019

Stefanie Terp Stabsstelle Kommunikation, Events und Alumni
Technische Universität Berlin

    An der TU Berlin werden zwei neue Wissenschaftsgebäude gebaut

    Es gehört nicht zum Alltag einer Universität, neue Wissenschaftshäuser zu bekommen. Umso erfreulicher ist es, dass das Land Berlin für die TU Berlin zwischen Fasanenstraße und S-Bahn-Linie in Berlin-Charlottenburg gleich zwei neue Gebäude für Wissenschaft, Forschung und Lehre errichtet.
    Auf dem Areal, das für die Universität das wichtigste zusammenhängende Flächenpotential auf dem Kerncampus darstellt, entsteht zum einen das Interdisziplinäre Zentrum für Modellierung und Simulation, kurz IMoS, sowie ein neues Mathematik-Gebäude. Langfristig sollen weitere Neubauten, entsprechend eines 2011 aufgestellten Masterplans, hinzukommen.

    In den vergangenen Monaten wurde das Gelände für den Bau der beiden Gebäude vorbereitet. Vor Baubeginn lädt der Präsident der TU Berlin, Prof. Dr. Christian Thomsen, nun zu einem Auftaktfest Campus Ost ein. Präsentiert werden im Rahmen der Veranstaltung die Pläne für die zukünftige Nutzung der Gebäude. Auch einen Blick in die interessante Historie des Areals wird es zu diesem Anlass geben.
    Wir möchten Sie hiermit herzlich zu dem Auftaktfest einladen:

    Zeit: 13. Juni 2019, 14 Uhr

    Ort: Parkplatzgelände (östlicher Teil) am Chemiegebäude (C) der TU Berlin, Straße des 17. Juni 115 / Ecke Müller-Breslau-Str., 10623 Berlin

    Programm
    Begrüßung
    Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident, TU Berlin

    Grußworte
    Steffen Krach, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, Berlin

    Vorstellung des Projekts
    Volker Giezek, Code Unique Architekten GmbH, BDA, Dresden

    Einladung zu Snacks, Drinks und Musik
    Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident, TU Berlin

    Wir möchten Sie bitten, sich unter pressestelle@tu-berlin.de anzumelden.

    Moderne Wissenschaftsgebäude im Herzen Berlins

    Mit den beiden ersten Bauprojekten werden einerseits moderne Bedingungen für Forschung und Lehre geschaffen, andererseits öffnet sich die Universität mit der Entwicklung ihres Campus Ost noch mehr in die Stadt und gestaltet den Wissenschaftsstandort in Berlin-Charlottenburg weiter.
    Insgesamt fließen in die beiden Neubauten auf dem Campus Ost der TU Berlin ca. 150 Millionen Euro. Beide Bauvorhaben werden aus Mitteln des Landes Berlin finanziert. Die Baumaßnahme für das IMoS-Gebäude wird anteilig mit Mitteln des Bundes (auf Grundlage des Grundgesetzes Artikel 91b) und der TU Berlin bestritten. Mit dem IMoS-Gebäude wird ein einzigartiges Zentrum für interdisziplinäre modell- und simulationsbasierte Forschung entstehen, in dem Methoden der Simulation, der Regelung und der Optimierung erforscht werden. Hier sollen fächerübergreifende Forschungsteams aus Ingenieur*innen, Mathematiker*innen, Naturwissenschaftler*innen und Informatiker*innen räumlich zusammengeführt werden, damit sie gemeinsam die hohe Komplexität heutiger Produkte und Prozesse bearbeiten können.
    Mit dem Neubau des Mathematik-Gebäudes wird für über 10.000 Hochschulangehörige ein neuer Ort des Studierens und Forschens geschaffen. Mit modernen Hörsälen und Seminarräumen, studentischen Arbeitsplätzen, einer Fachbibliothek und einer Cafeteria werden die Bedingungen für gute Lehre entscheidend verbessert. Auch für die Beschäftigten bedeutet das neue Gebäude eine deutliche Verbesserung ihres Arbeitsplatzes. So werden die Bürobereiche insbesondere für ruhiges, konzentriertes Arbeiten ausgelegt. Für Kommunikation und kollegialen Austausch sind dezentrale Aufenthalts- und Besprechungsräume und Kommunikationszonen geplant.
    Das Land Berlin strebt einen Silber-Standard für beide Bürogebäude im Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) an. Die unmittelbare Nähe des künftigen Mathematik-Gebäudes zum IMoS-Gebäude schafft zudem hervorragende Voraussetzungen für zukunftsweisende, anwendungsbezogene Forschung.

    Vom „Thiergarten“ zum Uni-Campus
    Das Areal zwischen Fasanenstraße und S-Bahn-Linie in Berlin-Charlottenburg hat auch eine interessante Geschichte zu erzählen. Vom Jagdgelände der brandenburgischen Kurfürsten über die Umgestaltung zum barocken Lustgarten mit der Einrichtung einer Fasanerie bis hin zur Aus-gestaltung eines Hippodroms wurde es schließlich 1877 als Standort der Königlich Technischen Hochschule zu Berlin gewählt. Der Historiker Thomas Schwab hat anlässlich des Auftaktfestes die Geschichte des Campus Ost vom 16. bis ins 21. Jahrhundert recherchiert. Auf Schautafeln wird die Entwicklung des Geländes eindrucksvoll präsentiert.

    Weitere Informationen zum Campus Ost finden Sie unter: http://www.tu-berlin.de/?id=205202

    Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:
    Stefanie Terp
    Technische Universität Berlin
    Pressesprecherin
    Tel.: +49 (0)30 314 22919
    pressestelle@tu-berlin.de


    Criteria of this press release:
    Journalists
    interdisciplinary
    transregional, national
    Organisational matters, Press events
    German


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