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11/18/2003 14:13

Fachhochschule Gelsenkirchen will Wirtschaftsmotor für die Region sein

Dr. Barbara Laaser (Pressestelle) Hochschulkommunikation
Fachhochschule Gelsenkirchen

    Die Fachhochschule Gelsenkirchen hat zum dritten Mal erfragt, ob und wie sie in den Regionen Emscher-Lippe und Westmünsterland Wirkungen erzielt. Die befragten Unternehmen bescheinigen, dass sich seit Bestehen der Fachhochschule die Qualifikation der Beschäftigten verbessert und sich der Zugang zu Forschung und Entwicklung vereinfacht habe. Die Originalstudie kann über die Hochschulbibliothek kostenfrei bezogen werden.

    Gelsenkirchen/Bocholt/Recklinghausen. Nach 1995 und 1998 hat die Fachhochschule Gelsenkirchen Ende 2002 zum dritten Mal Unternehmen der Regionen Emscher-Lippe und Westmünsterland gefragt, ob sie von der Hochschule ausgehende Impulse für die Regionalentwicklung erkennen. Knapp ein Drittel der antwortenden Betriebe meinte, dass die Qualifikation der Beschäftigten nach rund zehn Jahren Hochschule in der Region besser geworden sei. Die Mehrheit findet darüber hinaus, dass sich der Zugang zu Forschung und Entwicklung vereinfacht habe.
    Neun von zehn Unternehmen haben seit der letzten Studie vor vier Jahren ein neues oder verbessertes Produkt in ihre Angebotspalette eingefügt, die Produktionsverfahren verändert oder ihre Organisation erneuert. Das zeigt die Bedeutung von Forschung und Entwicklung für den Betriebserfolg. Die Hälfte versorgt sich selbst mit Forschung und Entwicklung. Dreißig Prozent machen bei Forschung und Entwicklung gemeinsame Sache mit anderen Unternehmen, nur jeder Fünfte wendet sich an externe Einrichtungen wie die Fachhochschule. Hier will die Fachhochschule ihre Wirkung verstärken, indem sie noch mehr über ihr Angebot informiert, Know-how zu vermitteln, Praktika und Diplomarbeiten der Studierenden mit Forschung und Entwicklung in den Betrieben zu verknüpfen, neben der Studienausbildung auch Fort- und Weiterbildung anzubieten und regionale Unternehmensnetzwerke zur Innovationsförderung zu knüpfen. Dabei entspricht sie durchaus den Absichten der Unternehmen: Die Hälfte will die Kooperation mit der Fachhochschule künftig weiter ausbauen, auch wenn sich die Betriebe wünschen, dass die Zusammenarbeit etwas weniger wissenschaftlich sein sollte und dafür schneller und enger bezogen auf das spezielle Unternehmensziel.
    Die Studie "Regionale Entwicklungsimpulse von Hochschulen, 2. Folgestudie" ist erschienen als Band 4 der Reihe "Erforscht - entwickelt - gelöst: Beiträge zu Forschung und Entwicklung aus der Fachhochschule Gelsenkirchen". Zu beziehen ist der Band kostenfrei über die Hochschulbibliothek unter Telefon (0209) 9596-217 oder per Post unter dem Großkundenpostfach 45877 Gelsenkirchen. ISBN 3-9807239-3-3.

    Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:
    Prof. Dr. Alfred Spielkamp, Institut zur Förderung von Innovation und Existenzgründung der Fachhochschule Gelsenkirchen, Telefon (0209) 9596-634, Telefax (0209) 9596-684, E-Mail alfred.spielkamp@fh-gelsenkirchen.de
    Prof. Dr. Ricarda Kampmann, Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Gelsenkirchen, Telefon (0209) 9596-614, Telefax (0209) 9596-600, E-Mail ricarda.kampmann@fh-gelsenkirchen.de
    Prof. Dr. Johann Walter, Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Gelsenkirchen, Telefon (0209) 9596-627, Telefax (0209) 9596-600, E-Mail johann.walter@fh-gelsenkirchen.de


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    Criteria of this press release:
    Economics / business administration
    regional
    Research results
    German


     

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