VFX & Montage als neue Bewerbungs-Studiengänge an der HFF München

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11/15/2019 09:27

VFX & Montage als neue Bewerbungs-Studiengänge an der HFF München

Jette Beyer Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule für Fernsehen und Film München

    Ab 15. November erstmals offen für Bewerber*innen: Die beiden neu geplanten Studienschwerpunkte VFX & Montage an der HFF München / Aufnahme des Lehrbetriebs voraussichtlich zu Beginn des nächsten Wintersemesters im Oktober 2020 / Aufbau des neuen Studienschwerpunkts VFX maßgeblich durch HFF-Kameraprofessor Tom Fährmann gemeinsam mit Professor Jürgen Schopper / Neuer Studienschwerpunkt Montage findet an den beiden Regie-Abteilungen gemeinsam mit deren Leiter*in Professorin Karin Jurschick (Dokumentarfilm) und Professor Andreas Gruber (Kino- und Fernsehfilm) statt

    An der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München sind zwei neue Studienschwerpunkte geplant, auf die sich potenzielle Studierende mit der diesjährigen Veröffentlichung der Bewerbungsaufgaben am 15. November 2019 erstmals bewerben können: Bildgestaltung mit Schwerpunkt Visual Effects (VFX) sowie Montage (wahlweise als Schwerpunkt im Rahmen von Dokumentarfilm-Regie oder Spielfilm-Regie). Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2020.
    Die beiden Schwerpunkte kommen zu den bisherigen Bewerbungsstudiengängen Regie Kino- und Fernsehfilm, Regie Dokumentarfilm & Fernsehpublizistik, Produktion & Medienwirtschaft, Drehbuch und Bildgestaltung/Kamera hinzu.
    Der Lehrbetrieb für die neu geplanten Schwerpunkte wird zum nächsten Wintersemester im Oktober 2020 aufgenommen, vorausgesetzt, dass seitens des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst das für die Aufnahme des Studienbetriebs erforderliche Einvernehmen erteilt werden kann.

    HFF-Präsidentin Professorin Bettina Reitz: „Ich freue mich, dass wir mit den beiden neu geplanten Studienschwerpunkten schon während unserer Ausbildung so nah wie möglich an aktuellen Branchen-Entwicklungen agieren werden und bedanke mich sehr herzlich beim Ministerium sowie dem geschätzten HFF-Kollegium, die beide von Anfang an mit mir an diese Erweiterung geglaubt haben. Schon früher haben sich Alumni*ae der HFF München als Allround-Talente bewiesen, als Beispiel nenne ich unseren Regieabsolventen und späteren Erfolgsproduzenten Bernd Eichinger. Damals wurde das ‚Begabungsdurchlässigkeit‘ genannt, heute vereinen viele Film- und Serienmacher*innen ganz selbstverständlich als Showrunner und Content Creator mehrere unterschiedliche Arbeitsfelder und prägen damit national wie international die Medienbranche. Mit der voraussichtlichen Erweiterung unseres Lehrangebots um die beiden Studienschwerpunkte VFX und Montage ermöglichen wir unseren Studierenden eine noch größere Vielfalt, ihre Talente zu professionalisieren und an einem Markt zu bestehen, der sich momentan in einem spannenden Wandel befindet, in dem Flexibilität und Agilität gefragt sind. Diese Agilität bilden wir mit den geplanten Inhalten in gewohnter HFF-Qualität ab, übrigens auch strukturell: Die beiden neuen Studienschwerpunkte VFX und Montage finden nicht an eigens gegründeten Abteilungen statt, sondern werden in den bestehenden Abteilungen verankert, mit denen sich besonders große Überschneidungen während des Studiums und im späteren Arbeitsumfeld ergeben. So gelingt es uns, die Schnelligkeit der Branche in den Betrieb einer staatlichen Hochschule zu integrieren, was mich besonders freut.“

    Weltweit einzigartig in der Hochschulausbildung: Von VFX zu Expanded Cinematography
    Innerhalb der HFF-Hochschulstruktur wird der geplante Studienschwerpunkt VFX in der HFF-Abteilung Bildgestaltung/Kamera verankert. Ihr Leiter, HFF-Professor Tom Fährmann, arbeitet zusammen mit Prof. Jürgen Schopper (Studienfach-Leiter Film & Animation an der Technischen Hochschule Nürnberg), der zur Unterstützung beim Aufbau des Studiengangs VFX an der HFF München in Teilzeit (50%) für ein Jahr gewonnen werden konnte.
    Prof. Tom Fährmann: „Unter dem Abteilungsdach Bildgestaltung gibt es ab dem kommenden Wintersemester voraussichtlich die beiden Studiengänge Bildgestaltung mit Schwerpunkt Kinematographie (vorher Kamera) und Bildgestaltung mit Schwerpunkt VFX; damit werden angehende Kameraleute mit angehenden VFX-Spezialisten*innen gemeinsam ausgebildet. Das bedeutet nicht nur, dass es in der theoretischen Lehre immer wieder inhaltliche Synergien geben wird, von denen alle Studierenden interdisziplinär stark profitieren werden. Sondern auch in der filmischen Praxis ist es von unschätzbarem Wert für eine spätere Zusammenarbeit, wenn beide die Expertise der*des jeweils anderen kennen. Daraus leiten wir den Begriff der ‚Expanded Cinematography‘ ab, der so in der Hochschulausbildung bislang weltweit einzigartig ist.“
    Das Curriculum haben er und Prof. Jürgen Schopper unter Einbeziehung der Expertise namhafter VFX-Branchen-Vertreter erarbeitet. Prof. Tom Fährmann weiter: „Wir planen ein Lehrangebot, mit dem wir die VFX-Supervisor*innen ebenso wie die Kameraleute der nahen Zukunft ausbilden werden, in der ein gegenseitiges (Sach-)Verständnis füreinander selbstverständlich und damit entscheidend für eine erfolgreiche berufliche Zukunft sein wird.“

    Montage als Schwerpunkt für Regie-Studierende
    Der geplante Studienschwerpunkt Montage ist in den beiden Regie-Abteilungen der HFF München verankert: Sowohl Studierende der Abteilung Dokumentarfilm & Fernsehpublizistik (Leitung Professorin Karin Jurschick) als auch Studierende der Abteilung Kino- und Fernsehfilm (Leitung Professor Andreas Gruber) haben die Möglichkeit, den Studienschwerpunkt Montage zu wählen und mit der Montage eines Film- oder Serienprojekts ihr Studium abzuschließen. Montage nicht nur als Studienfach zu unterrichten, sondern Studierenden zu ermöglichen, hier ihren Schwerpunkt zu setzen und später damit auch ihr Studium abschließen zu können, wurde u.a. angeregt von HFF-Honorarprofessorin Karina Ressler (Montage-Professorin an der HFF München von 2014-2018) sowie Studierenden der HFF München im Schulterschluss mit HFF-Präsidentin Bettina Reitz.


    More information:

    http://www.hff-muc.de


    Criteria of this press release:
    Journalists
    Media and communication sciences
    transregional, national
    Studies and teaching
    German


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