Hochschule Rhein-Waal Preisträger beim BMWi-Wettbewerb EXIST-Potentiale

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12/05/2019 14:20

Hochschule Rhein-Waal Preisträger beim BMWi-Wettbewerb EXIST-Potentiale

Gabriele Stegers Stabstelle Strategische Kommunikation und Marketing
Hochschule Rhein-Waal

    Die Hochschule Rhein-Waal ist im BMWi-Wettbewerb EXIST-Potentiale für ihren Antrag zur Etablierung einer Gründungskultur an der Hochschule ausgezeichnet worden. Damit soll eine gemeinsame wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Region und der Hochschule ermöglicht und unterstützt werden.

    Kleve/Kamp-Lintfort, 5. Dezember 2019: Die Hochschule Rhein-Waal kann beim BMWi-Wettbewerb EXIST-Potentiale einen großen Erfolg verbuchen. Ihr Antrag für das Projekt „StartGlocal – Global Spirit for Local Start-ups“ wurde jetzt ausgezeichnet. Das Projekt versteht die Internationalität als Chance der regionalen Gründungskultur und Entwicklung und soll Potentiale im Bereich Gründung und Entrepreneurship heben. Dabei soll das Innovationspotential, das speziell, aber nicht ausschließlich, in den besonders gründungsaffinen internationalen Studierenden gesehen wird, nachhaltig etabliert werden. Projektstart wird im Frühjahr 2020 sein. Die Fördersumme beläuft sich auf zirka zwei Millionen Euro bei einer Laufzeit von vier Jahren. Organisatorisch angesiedelt ist das Projekt beim Zentrum für Forschung, Innovation und Transfer (ZFIT).

    Vor dem Hintergrund, dass Transfer letztlich auch der innovationsorientierten Regionalentwicklung dienen soll, beabsichtigt die Hochschule Rhein-Waal, sich zu einem echten Labor für die Internationalisierung einer tendenziell eher ländlichen bzw. mittelstädtischen Region zu entwickeln. Damit ist Gründungskultur kein Selbstzweck, sondern eine Antwort auf die Bedarfe der internationalen Studierendenschaft einerseits und andererseits eine Maßnahme, um Gründungsgeist in eine weniger gründungsaffine Region zu bringen.

    Auf Basis der Internationalität der Studierenden als Alleinstellungsmerkmal der Hochschule sollen verstärkt internationale Gründungen in der Region gefördert werden. Dazu sind besondere, innovative Ansätze und Maßnahmen erforderlich, die gemeinsam mit Partnern der Region entwickelt und umgesetzt werden sollen. Gleichzeitig wird dafür Sorge getragen, dass die Gründungskultur in der Hochschulstrategie verankert sowie die Innovationskraft der Region nachhaltig gestärkt wird. Startpunkte sind die beiden Standorte der Hochschule. Mittelfristig soll die gesamte Region eingebunden und in eine lebendige und sichtbare Gründungs- und Innovationskultur überführt werden.

    "Dies ist ein enormer Erfolg und ein wichtiger Schritt für die Hochschule. Einerseits konnten wir mit unserem Konzept im bundesweiten Wettbewerb mit mehr als 220 Anträgen überzeugen, andererseits ist dies nunmehr der Startschuss, Ausgründungen aus der Hochschule intensiv voranzutreiben. Hierbei setzen wir auf das Innovationspotential unserer Mitarbeiter*innen insbesondere aber auf das der vielen kreativen Studierenden. Dies macht unser Konzept zu einem besonderen in der Bundesrepublik und im Land Nordrhein-Westfalen. Mit der Unterstützung der gesamten Region und unserer Partner werden wir einen neuen Innovationsschub in die Region erzeugen“, freut sich Präsident Dr. Oliver Locker-Grütjen über die Auszeichnung der Hochschule.

    EXIST-Potentiale
    Start-ups haben eine hohe strategische Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland: Sie bringen Innovationen voran, sind Motor des strukturellen Wandels und schaffen Arbeitsplätze der Zukunft. Dabei spielen Hochschulen eine entscheidende Rolle als Ideenschmieden für innovative Gründungsvorhaben. Deshalb unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) dem Förderwettbewerb EXIST-Potentiale Hochschulen, die überzeugende Projektvorschläge zum nachhaltigen Ausbau ihrer Gründungsaktivitäten vorgelegt haben.


    Criteria of this press release:
    Business and commerce, Journalists, Scientists and scholars
    interdisciplinary
    transregional, national
    Contests / awards, Transfer of Science or Research
    German


    Priv.-Doz. Dr. Gerhard Heusipp vom ZFIT präsentiert stolz die Urkunde, übereicht von Dr. Sabine Hepperle vom BMWi.


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