Zukunft der Digitalisierungsforschung: CAIS präsentiert Konzept für neues Forschungsinstitut in Nordrhein-Westfalen

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02/11/2020 13:00

Zukunft der Digitalisierungsforschung: CAIS präsentiert Konzept für neues Forschungsinstitut in Nordrhein-Westfalen

Dr. Matthias Begenat Wissenstransfer und Öffentlichkeitsarbeit
Center for Advanced Internet Studies (CAIS) GmbH

    Das Center for Advanced Internet Studies (CAIS) stellt am 11. Februar 2020 im Düsseldorfer Haus der Universität das Konzept für ein neues Institut für Digitalisierungsforschung in Nordrhein-Westfalen vor. Ziel des Instituts ist es, an der gesellschaftlichen Gestaltung der Digitalisierung durch Forschung mitzuwirken, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Bei einem Meet the Scientists werden Pilotprojekte zu Künstlicher Intelligenz, der Digitalisierung nachhaltigen Verhaltens und den Prinzipien einer transparenten wissenschaftlichen Forschung präsentiert.

    Wie sehr beeinflussen Algorithmen unser Verhalten und unser soziales Zusammenleben? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf die Demokratie und die öffentliche Meinungsbildung? Welche Bedingungen soll eine vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz erfüllen? Der digitale Wandel stellt die Gesellschaft vor große Herausforderungen. Auch Wissenschaft und Forschung müssen sich neu aufstellen.

    Das Center for Advanced Internet Studies (CAIS) hat das Konzept für ein neues Institut für Digitalisierungsforschung in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Das Institut wird aktiv an der gesellschaftlichen und technologischen Gestaltung der digitalen Transformation mitwirken. Die Forschung wird sich auf die Potenziale und Herausforderungen der Digitalisierung für die Menschen konzentrieren.

    Der Direktor des CAIS, Prof. Dr. Michael Baurmann, hebt insbesondere die ganzheitliche Perspektive hervor: „Am Institut werden unterschiedliche Fächer verzahnt: von den Sozial- und Geisteswissenschaften bis zu den Technikwissenschaften. Durch diese interdisziplinäre Zusammenarbeit können neben den technischen auch die ethischen, rechtlichen, politischen, ökonomischen und sozialen Aspekte der Digitalisierung umfassend berücksichtigt werden. Dieser Rund-um-Blick ist in dieser Form einzigartig.“

    Das CAIS wird durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen seit 2017 mit insgesamt rund 5,6 Millionen Euro gefördert. Die Pilotprojekte erhalten im Jahr 2020 eine besondere Unterstützung durch die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen. Ministerpräsident Armin Laschet hat auf dem Digitalgipfel der Bundesregierung die Gründung des Instituts für Digitalisierungsforschung für 2021 angekündigt. Nathanael Liminski, Chef der Staatskanzlei und für Medien zuständiger Staatssekretär, betont die Wichtigkeit des neuen Instituts: „Wir wollen den digitalen Wandel aktiv, vorausschauend und verantwortlich gestalten. Dazu müssen wir neben all den technologischen Herausforderungen den Fokus auch auf gesellschaftliche und ethische Fragen legen. Das CAIS nimmt sich bereits jetzt diesen Zukunftsfragen an und schafft die Verbindung zwischen Mensch und Maschine. Ziel der Landesregierung ist es, das CAIS zu einem Forschungsinstitut weiterzuentwickeln und zu einem Leuchtturm der Digitalisierungsforschung auszubauen.“

    Keynote, Podiumsdiskussion und Meet the Scientists
    Die Veranstaltung bietet ein vielfältiges und hochkarätig besetztes Programm. Die Keynote hält die international renommierte Wissenschaftlerin Professorin Helen Margetts, Direktorin im Alan Turing Institute in London. In einem Panel diskutieren u.a. Dr. Frauke Gerlach (Direktorin des Grimme Instituts) und Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph M. Schmidt (Präsident des RWI) über die Herausforderungen der Digitalisierungsforschung. Die Pilotprojekte werden im direkten Gespräch mit den Gästen in einem Meet the Scientists vorgestellt.

    Exzellente Partner unterstützen Gründung des Instituts
    Der Trägerkreis des geplanten Instituts für Digitalisierungsforschung besteht aus der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Duisburg-Essen, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, dem GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, dem RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und dem Grimme Institut.

    Start von fünf Pilotprojekten und eines Forschungsinkubators
    In Vorbereitung auf die Institutsgründung werden 2020 Pilotprojekte am CAIS durchgeführt:
    • Meinungsmonitor Künstliche Intelligenz
    • Künstliche Intelligenz in Staat und Verwaltung
    • Künstliche Intelligenz als Gegenstand politischer Steuerung
    • Digitalisierung nachhaltigen Verhaltens
    • Open-Science-Strategien
    Ein innovativer Forschungsinkubator fördert die Zusammenarbeit der Projekte und identifiziert gesellschaftlich relevante Themen.

    Weitere Informationen zu den Forschungsprojekten unter www.cais.nrw/forschung.

    ---
    Kontakt

    Dr. Matthias Begenat
    Leiter Wissenstransfer und Öffentlichkeitsarbeit

    CENTER FOR ADVANCED INTERNET STUDIES (CAIS) GMBH
    Universitätsstraße 104
    44799 Bochum
    Deutschland / Germany

    E-Mail: matthias.begenat@cais.nrw
    Telefon: +49 234 544 96 047
    Mobil: +49 176 42 40 39 97

    Sitz: Bochum - Amtsgericht Bochum HRB 16476
    Geschäftsführer: Prof. Dr. Michael Baurmann, Tim Pfenner
    Vorsitzender des Aufsichtsrats: Prof. Dr. Andreas Ostendorf

    www.cais.nrw
    twitter: @CAISnrw


    Contact for scientific information:

    Prof. Dr. Michael Baurmann (Direktor des CAIS)
    Prof. Dr. Christoph Bieber (Leiter Forschungsinkubator)


    Original publication:

    www.cais.nrw/meldungen/


    More information:

    http://Zu der Pressemitteilung: https://www.cais.nrw/meldungen/
    http://Zur Veranstaltung 'Zukunft der Digitalisierungsforschung': https://www.cais.nrw/zukunft/
    http://Zu den CAIS-Forschungsprojekten: https://www.cais.nrw/forschung/


    Attachment
    attachment icon Zukunft der Digitalisierungsforschung: Center for Advanced Internet Studies (CAIS) präsentiert Konzept für neues Forschungsinstitut in Nordrhein-Westfalen

    Criteria of this press release:
    Journalists, Scientists and scholars
    Economics / business administration, Information technology, Media and communication sciences, Social studies
    transregional, national
    Organisational matters, Research projects
    German


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