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12/16/2020 17:13

Stefan Rensing wird Prorektor für Forschung und Innovation

Nicolas Scherger Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

    Senat und Universitätsrat wählen Marburger Professor für Zellbiologie und Alumnus der Universität Freiburg

    Die Universität Freiburg hat ihren künftigen Prorektor für Forschung und Innovation gewählt: In gemeinsamer Sitzung haben die Wahlgremien Senat und Universitätsrat mit Mehrheit für den Zellbiologen Prof. Dr. Stefan Rensing von der Universität Marburg gestimmt. „Ich bedanke mich für das mir ausgesprochene Vertrauen, freue mich sehr auf die neue Aufgabe und werde diese mit großer Motivation angehen. Ich hoffe, dass ich meiner Alma Mater als Prorektor etwas davon zurückgeben kann, was die Universität in meine wissenschaftliche Ausbildung investiert hat“, sagt Rensing.

    „Wir gewinnen mit Stefan Rensing einen hervorragenden Wissenschaftler, der seine Fähigkeit, große Verbundforschungsprojekte zu organisieren und zu leiten, bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Darüber hinaus verfügt er als Antragsteller ebenso wie als Gutachter über umfangreiche Erfahrungen mit den maßgeblichen Förderorganisationen auf nationaler und europäischer Ebene“, sagt Rektorin Prof. Dr. Kerstin Krieglstein. „Er ist mit unserer Universität vertraut und bringt zugleich einen frischen Blick von außen mit – ich freue mich auf unsere künftige Zusammenarbeit mit dem gemeinsamen Ziel, das Forschungsprofil der Universität weiterzuentwickeln und neue Impulse für Innovationen zu setzen.“

    Stefan Rensing ist Professor für Zellbiologie und Dekan des Fachbereichs Biologie der Philipps-Universität Marburg. Er studierte Biologie an der Universität Freiburg und begann dort seine wissenschaftliche Karriere: Nach der Promotion in Zellbiologie 1995 und der Habilitation in Bioinformatik und Systembiologie 2007 forschte er zunächst im Exzellenzcluster BIOSS – Centre for Biological Signalling Studies und in der Freiburger Initiative für Systembiologie (FRISYS), bevor er 2012 den Ruf auf eine Professur für Zellbiologie der Universität Marburg annahm. In seiner Forschung befasst er sich mit der Evolution der Pflanzen, die er mit Methoden der Genetik und Bioinformatik insbesondere am Beispiel von Moosen untersucht. Rensing ist Präsident der international molecular moss science society (iMOSS) und Sprecher der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie innerhalb der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG).

    Als Prorektor für Forschung und Innovation folgt Stefan Rensing auf den Zellbiologen Prof. Dr. Gunther Neuhaus, der das Amt von 2012 an bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand Ende September 2020 innehatte. Zu den Meilensteinen seiner Amtszeit zählten die Einwerbung der Exzellenzcluster CIBSS – Centre for Integrative Biological Signalling Studies und livMatS – Living, Adaptive and Energy-autonomous Materials Systems, die Etablierung des Leistungszentrums Nachhaltigkeit sowie des Instituts für Nachhaltige Technische Systeme (INATECH) in Kooperation mit der Fraunhofer-Gesellschaft, die strategische Neuausrichtung des Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), die Integration des Arnold-Bergstraesser-Instituts für kulturwissenschaftliche Forschung, das gemeinsam mit dem FRIAS das Merian Institute for Advanced Studies in Africa (MIASA) in Ghana aufbaut, sowie die Integration des Deutschen Volksliedarchivs als Zentrum für Populäre Kultur und Musik.

    Die Sitzung der beiden Wahlgremien fand vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie als Videokonferenz statt. Der Wahlakt erfolgte über den BSCW-Server der Universität Freiburg.

    Website von Stefan Rensings Arbeitsgruppe
    http://plantco.de/

    Kontakt:
    Prof. Dr. Stefan Rensing
    Fachbereich Biologie
    Philipps-Universität Marburg
    Tel.: 06421/28-21940
    E-Mail: stefan.rensing@biologie.uni-marburg.de


    Original publication:

    https://www.pr.uni-freiburg.de/pm/personalia/stefan-rensing-wird-prorektor-fuer-...


    Criteria of this press release:
    Journalists
    interdisciplinary
    transregional, national
    Personnel announcements
    German


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