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01/13/2021 13:39

„Die amerikanisch-europäischen Beziehungen – Chance für einen Neustart?“ – Diskussion mit Amerikaexperten am CAES

Nicole Nadine Seliger Kommunikation und Veranstaltungsmanagement
Frankfurt University of Applied Sciences

    Die politische Chef-Korrespondentin Dr. Melinda Crane und Dr. David Deißner, Geschäftsführer der Atlantik Brücke e. V., diskutieren am Frankfurter Center for Applied European Studies

    Wenige Tage vor der offiziellen Amtseinführung des nächsten US-Präsidenten Joe Biden sprechen die ausgewiesenen Amerikaexperten Dr. Melinda Crane, politische Chef-Korrespondentin der Deutschen Welle, und Dr. David Deißner, Geschäftsführer der Atlantik-Brücke e.V., im Livestream des Center for Applied European Studies (CAES) über die transatlantischen Beziehungen nach der Ära Trump. Die Veranstaltung „Die amerikanisch-europäischen Beziehungen – Chance für einen Neustart?“ am 18. Januar 2021 ist Teil der Vortragsreihe „Think Europe – Europe thinks“ des CAES. Die Veranstaltung findet virtuell statt und wird via Youtube übertragen. Die Teilnahme ist kostenlos. Um die Zugangsdaten zu erhalten, ist eine Anmeldung unter http://www.frankfurt-university.de/ThinkEurope erforderlich.

    In der Reihe „Think Europe – Europe thinks“ des CAES richtet sich jeweils eine Referentin oder ein Referent aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft oder Politik impulsgebend an die allgemeine Öffentlichkeit. Diesmal findet die Veranstaltung als Gespräch statt, an das sich eine Diskussion mit dem Publikum anschließt. Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Geschäftsführender Leiter des CAES, wird die Veranstaltung moderieren.

    Die amerikanische Journalistin Dr. Melinda Crane hat Zeitgeschichte und Jura an der Brown University und an der Harvard Law School studiert und anschließend über politische Ökonomie promoviert. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Frankfurter Goethe-Universität begann sie ihre Karriere als Journalistin. Crane arbeitete unter anderem für den Wirtschaftssender CNBC, schreibt für renommierte Zeitungen wie das „New York Times Magazine“ sowie den „Boston Globe“ und ist auch als Moderatorin tätig. Als politische Chef-Korrespondentin für das englischsprachige Programm der Deutschen Welle und Expertin für US-Politik auf dem Nachrichtensender n-tv berichtet sie über transatlantische Politik.

    Dr. David Deißner studierte Politik, Philosophie und Literatur in Heidelberg und Oxford, wo er anschließend zum Doktor der Philosophie promoviert wurde. Nach seiner Tätigkeit als politischer Redakteur für die Welt-Gruppe arbeitete er mehrere Jahre für Vodafone, zuletzt als Leiter Strategie und Programme des Vodafone Instituts für Gesellschaft und Kommunikation. Seit Januar 2017 ist Deißner Geschäftsführer der Atlantik-Brücke e.V., die sich der deutsch-amerikanischen Freundschaft widmet. Der gemeinnützige und überparteiliche Verein wurde 1952 mit dem Ziel gegründet, die Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Europa und Amerika zu vertiefen. Er setzt sich für Multilateralismus, offene Gesellschaften und freien Handel ein. Dem Verein gehören Mitglieder aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien von beiden Seiten des Atlantiks an.

    Zuletzt sprachen in der Reihe „Think Europe – Europe thinks“ Bundesministerin für Justiz und Verbraucherschutz Christine Lambrecht zu „Rechtsextremismus und Hass im Netz“, Bundesaußenminister a.D. Sigmar Gabriel zu „Europas Antwort auf Donald Trump – über das europäisch-amerikanische (Un-) Verständnis“ sowie zur „Europawahl 2019 – zerbricht Europa?“, der ehemalige Europa-Abgeordnete Daniel Cohn-Bendit zum Thema „Die deutsch-französische Herausforderung nach der Europawahl“, Vizekanzler und Bundesaußenminister a.D. Joschka Fischer zu „Schicksalswahl für Europa!“, Bundesverfassungsrichterin Prof. Dr. Christine Langenfeld zu „Flüchtlingspolitik in Europa – Bausteine einer Neuordnung", Staatsminister Michael Roth MdB zu „Deutschlands Zukunft ist Europa“ und Dr. Christoph von Marschall, USA-Korrespondent der Berliner Zeitung Der Tagesspiegel, zu „USA – Europa: Eine entfremdete Beziehung?“. Weitere Referenten waren Bundespräsident a. D. Christian Wulff mit dem Thema „Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland und Europa (?)“, Julia Przyłębska, Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs der Republik Polen, mit „Rechtsstaatlichkeit und demokratische Werte in Europa“ und der ehemalige EU-Kommissar Prof. Günter Verheugen mit „Beziehung zwischen EU und Türkei – hoffnungslos?“.

    Termin: 18. Januar 2021, 18:00-20:00 Uhr Ort: Online via Youtube. Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich. Bitte registrieren Sie sich unter http://www.frankfurt-university.de/ThinkEurope

    Programm „Think Europe – Europe thinks“
    Impulse des Center for Applied European Studies (CAES)

    Begrüßung
    Prof. Dr. Martina Klärle, Vizepräsidentin der Frankfurt University of Applied Sciences

    Gespräch zu „Die amerikanisch-europäischen Beziehungen – Chance für einen Neustart?“

    zwischen
    Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Geschäftsführender Direktor, Center for Applied European Studies (CAES)

    mit
    Dr. Melinda Crane, Journalistin Deutsche Welle

    und
    Dr. David Deißner, Geschäftsführer der Atlantik-Brücke e.V.

    Diskussion mit dem Publikum

    Das Center for Applied European Studies (CAES):
    Das interdisziplinär forschende Center for Applied European Studies begleitet das Thema Europa wissenschaftlich und entwickelt anwendungsorientierte Lösungsvorschläge für europäische Fragen und Herausforderungen. Neben Forschungsprojekten und der Errichtung von Think Tanks sollen anwendungsorientierte Bildungs-, Fort- und Weiterbildungsmodule entwickelt werden. Um die „Erfindung“ Europas und seiner Zukunft in einer öffentlichen Debatte zu ermöglichen, bietet das im Juni 2016 an der Frankfurt University of Applied Sciences eröffnete „Center for Applied European Studies“ Symposien, Vorträge und öffentliche Veranstaltungen an. Die Veröffentlichung relevanter Forschungs- und Diskussionsergebnisse ist ein weiteres wichtiges Ziel. Im Vordergrund der Arbeit steht die Interdisziplinarität der Projekte. Durch den Austausch der unterschiedlichen Fachbereiche der Frankfurt University of Applied Sciences und einem internationalen Austausch werden neue Konzepte entwickelt. Auch der Austausch von kulturellen, ökonomischen, politischen und wissenschaftlichen Perspektiven soll weitere Erkenntnisse hervorbringen und zur Diskussion stellen.
    http://www.frankfurt-university.de/caes


    Contact for scientific information:

    Frankfurt University of Applied Sciences, Center for Applied European Studies, Jasmin Macha, Telefon: +49 69 1533-3366, E-Mail: info@caes.fra-uas.de


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    Criteria of this press release:
    Journalists, all interested persons
    Economics / business administration, Politics, Social studies
    transregional, national
    Miscellaneous scientific news/publications
    German


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