idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instance:
Share on: 
03/17/2021 12:04

Internationales Doktorandenkolleg zur Umweltforschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften

Michael Hallermayer Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Universität Augsburg

    – Am Wissenschaftszentrum Umwelt (WZU) der Universität Augsburg und dem Rachel Carson Center for Environment and Society (RCC) der Ludwig-Maximilian-Universität München wurde ein neues, geistes- und sozialwissenschaftlich orientiertes Internationales Doktorandenkolleg „Um(welt)Denken – die ökologische Transformation der Gesellschaft“ eingerichtet, das sich fächerübergreifend und vernetzt mit Umweltforschung auseinandersetzt. Es wird vom Elitenetzwerk Bayern für zunächst vier Jahre gefördert. Interessierte können sich bis zum 15. April 2021 bewerben.

    Klimawandel, Artensterben, Meeresverschmutzung und weitere drängende ökologische Probleme ziehen vielfältige Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und in unserem Alltag nach sich. Daraus ergeben sich viele Fragestellungen, die weitreichender sind, als dass sie allein von den Natur- und Technikwissenschaften gelöst werden können. Das neu eingerichtete Internationale Doktorandenkolleg „Um(Welt)Denken“ zielt darauf, Expertinnen und Experten hervorzubringen, die in der Lage sind, die komplexen Zusammenhänge und Veränderungsprozesse, die sich durch Klima- und Umweltveränderungen ergeben, zu analysieren und auf dieser Basis zur Lösung aktueller Umweltprobleme beizutragen.

    Insgesamt 20 Promovierende können ab Oktober 2021 zur ökologischen Transformation der Gesellschaft forschen. Angesiedelt am WZU und dem RCC, zwei im Bereich der Environmental Humanities sehr profilierte Forschungseinrichtungen, bietet das Programm die Möglichkeit einer interdisziplinären Betreuung, die in dieser Form einzigartig ist.

    Die Präsidentin der Universität Augsburg, Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, betont: „Ein Erfolg wie dieses fächer- und universitätsübergreifende Doktorandenprogramm zeigt, wie zielführend das Augsburger Konzept der Netzwerk-Universität ist, das unterschiedliche Disziplinen zusammenbringt und bündelt.“

    Im neu eingerichteten Internationalen Doktorandenkolleg wird jede und jeder Promovierende von drei Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftlern verschiedener Fächer betreut, wobei in jedem dieser Teams beide Universitäten vertreten sein werden. Insgesamt sind 19 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen beteiligt: Amerikanistik, Anthropologie, Didaktik der Geographie, Ökonomie, Umweltethik, Umweltgesundheitswissenschaften, Umwelthumanwissenschaften, Umweltphilosophie, Geschichte, Humangeographie, Ibero-Romanistik, Wissenschafts- und Technologiestudien und Theologie. Das Programm unterstützt zwölf Promovierende durch eine 65-Prozent TVL-13 Stelle an einer der beiden Universitäten.

    Das begleitende Lehrprogramm besteht aus innovativen und konzentrierten Formaten. Die in der Anfangsphase zu belegenden Vorlesungen sorgen für ein gemeinsames Fachvokabular und vermitteln den Promovierenden die für den interdisziplinären Dialog notwendigen Ansätze und Methoden. „So sollen sie gleich zum Start ein Verständnis für andere Fachkulturen erhalten und lernen fächerübergreifend zu denken“, sagt PD Dr. Simone Müller vom Rachel Carson Center der LMU. Der Großteil der Seminare findet in Workshop-Formaten statt, die ein intensives Arbeiten ermöglichen. Dazu tragen neben Forschenden der beiden Universitäten auch internationale Gäste aus Wissenschaft, Praxis und Kunst bei, deren Arbeit sich auf Umweltthemen konzentriert. „Die Studierenden forschen gemeinsam, nutzen die wissenschaftliche Expertise und die exzellenten öffentlichen Netzwerke beider Standorte und beteiligen sich an inter- und transdisziplinärer Wissenschaft, die helfen kann, Lösungen für die drängenden Umweltprobleme der Gegenwart zu finden“, sagt der Augsburger Geograph Prof. Dr. Matthias Schmidt, der Sprecher des Kollegs ist.

    Interessierte Studierende mit einem Masterabschluss (oder vergleichbar) in einer der beteiligten Disziplinen sowie mit überdurchschnittlichen Noten können sich bis zum 15. April 2021 für das neue Internationale Doktorandenkolleg „Um(welt)Denken“ bewerben, das zum 1. Oktober 2021 startet. Weitere Informationen und Bewerbung unter http://uni-a.de/to/idk


    Contact for scientific information:

    PD Dr. Kirsten Twelbeck
    Wissenschaftszentrum Umwelt
    Universität Augsburg
    Telefon: +49 821 598 - 3558
    E-Mail: Kirsten.Twelbeck@wzu.uni-augsburg.de

    Hanna Strass-Senol
    Rachel Carson Center for Environment and Society
    Ludwig-Maximilian-Universität München
    Telefon49 (0) 89 / 2180 - 72390
    E-Mail: hanna.strass-senol@rcc.lmu.de


    Images

    Klimawandel, Artensterben, Meeresverschmutzung und weitere drängende ökologische Probleme ziehen vielfältige Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und in unserem Alltag nach sich.
    Klimawandel, Artensterben, Meeresverschmutzung und weitere drängende ökologische Probleme ziehen vie ...
    Kirsten Twelbeck
    Universität Augsburg


    Criteria of this press release:
    Business and commerce, Journalists, Scientists and scholars, Students, all interested persons
    Environment / ecology, Social studies
    transregional, national
    Research projects, Studies and teaching
    German


     

    Klimawandel, Artensterben, Meeresverschmutzung und weitere drängende ökologische Probleme ziehen vielfältige Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und in unserem Alltag nach sich.


    For download

    x

    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).