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04/23/2004 13:58

Erster forschungsorientierter Masterstudiengang der Fachhochschule Köln genehmigt

Petra Schmidt-Bentum Referat für Kommunikation und Marketing, Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fachhochschule Köln

    NRW-Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft informierte sich vor Ort bei der FH Köln über deren breites Leistungsspektrum und künftige Planungen. Mit dem Masterstudiengang Mechatronics, dessen Genehmigung die Wissenschaftsministerin bei ihrem Besuch in Köln mitbrachte, wurde der erste forschungsorientierte Masterstudiengang der Hochschule genehmigt.

    Zu einem offiziellen Besuch kam NRW-Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft heute an die Fachhochschule Köln, um sich vor Ort über die Hochschule zu informieren und sich mit Mitgliedern der Hochschulleitung und der Fakultäten auszutauschen. Auf dem Programm standen u.a. die Arbeitsbereiche der Fakultät für Fahrzeugsysteme und Produktion und der Fakultät für Architektur. Hauptanliegen des Rektorats war es, der Ministerin die bisherigen Veränderungen der Fachhochschule Köln nach ihrer umfassenden Reorganisation vor zwei Jahren aufzuzeigen und die weiteren Pläne vorzustellen, die zur Zeit in einem Hochschulentwicklungsplan verbindlich festgeschrieben werden.

    Nach der Bündelung der ehemals 23 Fachbereiche in zehn starke Fakultäten sind innerhalb der Fakultäten inzwischen zahlreiche Institute gegründet worden, die vor allem im Forschungsbereich neue Akzente setzen. Zudem eröffnen die Institute als direkte Ansprechpartner für Unternehmen neue Möglichkeiten des Technologietransfers. Zurzeit werden größere Einheiten systematisch miteinander vernetzt. Zielvorstellung des Rektorats ist ein Vernetzungsgrad von 30 Prozent, um über die daraus resultierenden Synergieeffekte u.a. auch ganz neue Studienangebote einrichten zu können. Ministerin Hannelore Kraft: "Unsere Wirtschaft ist angewiesen auf exzellente Forschung, die anwendungsorientiertes und praxisnahes Know-how liefert. Hier kommt den Fachhochschulen eine besondere Aufgabe zu. Insbesondere setzt die FH Köln mit dem neuen fächerübergreifenden Master-Studiengang "Mechatronics", als Kombination aus Mechanik, Informatik und Elektronik, die richtigen Akzente. Auch mit der Neuordnung der Hochschulstruktur stellt sich die FH der Hochschul-Herausforderung der Zukunft, Schwerpunkte und damit Exzellenz zu bilden." Mit dem Masterstudiengang Mechatronics, dessen Genehmigung die Wissenschaftsministerin bei ihrem Besuch in Köln mitbrachte, wurde der erste forschungsorientierte Masterstudiengang der Hochschule genehmigt.

    Über die Neuordnung der Ingenieurausbildung in Köln und in Gummersbach sollen weitere Ressourcen für neue Aufgaben gewonnen werden, wie etwa bereits im Fachgebiet Optische Technologien, in dem auch eine gleichnamige Studienrichtung angeboten wird. Zudem sieht der Hochschulentwicklungsplan eine inhaltliche Ausweitung des bereits sehr breiten Lehrangebots vor, vor allem mit Blick auf rechtswissenschaftliche Studienangebote und in den Bereichen Medizin und Gesundheit.

    Festgeschrieben im Hochschulentwicklungsplan der Fachhochschule Köln wird außerdem das Ziel, die Wissensressourcen der Fakultäten noch intensiver zu nutzen. Zurzeit läuft eine umfassende Wissensrecherche, um heraus zu finden, über welche Wissensbestände, die über die bisherigen Lehraufgaben hinausgehen, die Hochschule verfügt, um sie entsprechend u.a. für neue Weiterbildungsangebote nutzen zu können. Als weiteres zentrales Ziel wird im Hochschulentwicklungsplan festgehalten, dass die Fachhochschule Köln ihr internationales Profil schärfen wird. Neue Wege bei der Internationalisierung zeichnen sich bereits ab, beispielsweise durch kooperative Promotionsvorhaben, die mit renommierten ausländischen Universitäten vertraglich vereinbart und an der Fachhochschule Köln realisiert werden. In vielen Bereichen der Hochschule laufen bereits jetzt regelmäßig Promotionsvorhaben. Des Weiteren baut die Fachhochschule Köln künftig auch das Angebot an internationalen kooperativen Studiengängen im Masterbereich weiter aus.


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Science policy, Studies and teaching
    German


     

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